Unser Spiel

U13-Volleyballer der ACT Kassel sind erstmals Gastgeber der Hessischen Meisterschaft

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Gut gelaunt am Netz: Die U 13-Volleyballer der ACT Kassel posieren fürs Foto. Von links: Paulos Haile, Maurice Hügues, Elias Herold, Julian Göpper, Tom Müller, Phil Hotho, Julius Slabeycius und Matteo Passero.

Kassel. Aufregung pur bei den Volleyballern der ACT Kassel: Zum ersten Mal richtete der Verein die Hessische Jugendmeisterschaft aus. Zwölf U 13-Jungenteams waren in der Hegelsberghalle am Start. Die ACTer bewarben sich für die HNA-Serie „Unser Spiel“, und wir kamen vorbei.

10.20 Uhr

Auf vier kleinen Volleyballfeldern spielen sich etwa 40 Jungen warm. Im Hintergrund läuft leise eine CD mit Rock-Klassikern, und auf der Tribüne sind mehr Rucksäcke und Sporttaschen als Zuschauer zu finden. In der Altersklasse der unter Dreizehnjährigen stehen pro Team nur zwei Spieler auf dem Feld. Weniger Spieler heißt auch weniger Spielfeld: Gerade einmal viereinhalb mal viereinhalb Meter messen die Felder.

10.35 Uhr

Der TV Biedenkopf kann nur zwei statt wie geplant drei Mannschaften stellen – Glück für die Kasseler: Das zweite Team der ACT darf antreten, obwohl es eigenlich nicht qualifiziert ist.

10.45 Uhr

Trainer Matthias Herold versammelt die Kasseler VolleyballJungs um sich: „Setzt euch nicht unter Druck, freut euch über jeden Punkt. Wir haben geil trainiert“, motiviert der Lehrer seine Truppe. Sein mitspielender Sohn Elias gibt zu: „Ich bin ziemlich aufgeregt. Aber ich kenne die Halle gut, das ist schön.“

10.55 Uhr

Abteilungs- und Turnierleiter Guido Passero begrüßt die Teams. Die ACT sei stolz, ihre erste Hessische Jugendmeisterschaft auszurichten. „Danke an alle Helfer. Dank euch stemmen wir dieses Turnier ganz ohne Sponsoren“, berichtet Passero. Viel Applaus kommt von den Rängen, wo sich mittlweile fast 80 Zuschauer eingefunden haben. Zu den Kindern sagt er: „Ihr seid die Besten in Hessen, darauf könnt ihr stolz sein. Heute geht es nur um euch!“

11.05 Uhr

Auf Feld vier wird es gleich ernst für die erste Mannschaft der ACT: Elias Herold, Phil Hotho und Matteo Passero haben pünktlich zum Anpfiff ihre schwarz-goldenen Turniershirts in knallrote ACT-Trikots getauscht. Gestartet wird beim Spielstand von 5:5, sonst wird es gegen Ende zu anstrengend, erklärt Trainer Herold.

11.10 Uhr

„ACT-Eiskalt!“ lautet der Kasseler Schlachtruf vor jedem Spiel. Erster Punkt für die ACT, der großgewachsene Phil hat ihn geholt. Trainer Herold ist der lauteste Unterstützer, spätestens beim vierten Zähler der ACT stimmen die Eltern auf der Tribüne mit ein. Punktverluste werden mit einem „Schade Schokolade“ weggelacht.

11.20 Uhr

Der Start läuft gut. Elias macht einen Hechtsprung übers Feld, Phil punktet – 14:9 für die ACT. Gegner Wiesbaden nimmt eine Auszeit. Weiter geht’s, Phil blockt direkt am Netz – 15:9. „Guter Ball, gut gelaufen! Aufbau, Aufstellung“, feuert der Trainer seine Jungs unentwegt an.

11.30 Uhr

Matteo ersetzt jetzt Phil, Wiesbaden ist noch mal rangekommen. Der im Gegensatz zu Phil kleine Matteo gleicht mit dem ersten Ballkontakt aus. „Ein Punkt“, ruft Phil rhytmisch von der Seitenlinie.

Auch wenn die beiden neun- und zwöftplatzierten ACT-Teams rein sportlich nichts gewonnen haben – sie haben einiges an Erfahrungen mitgenommen. Und: Die Kasseler sind fast alle ein bis zwei Jahre jünger als die heutige Konkurrenz. „Unsere Zeit wird kommen“, gibt sich der Trainer aber optimistisch.

Von Gregory Dauber

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