Endstation Großenritte

Wehlheider Volleyballerinnen durch Unfall gestoppt

Fiel diesmal aus: Wehlheidens Trainer Fredy Zech musste seine Mannschaft wegen der Absage nicht wieder wie im Hinspiel auf die Wiesbadenerinnen einstellen.

Kassel. Die Fahrt zum Auswärtsspiel beim VC Wiesbaden III endete für die Oberliga-Volleyballerinnen der TG Wehlheiden nach wenigen Kilometern.

Und zwar im Baunataler Stadtteil Großenritte. Was war denn da los?

Zunächst verlief alles in gewohnter Routine. Die Wehlheider Frauen brachen im Kleinbus pünktlich zur Reise in die Landeshauptstadt auf. Bei einem Umweg über Baunatal stieg eine weitere Spielerin zu. Noch bevor der Bus zwischen 12 und 13 Uhr den Ortsteil Großenritte wieder verlassen und Kurs auf die Autobahn genommen hatte, wurde das Fahrzeug in einen Autounfall verwickelt. Verletzt wurde dabei zum Glück niemand, aber die Wehlheiderinnen konnten danach ihre Fahrt nicht fortsetzen. Die Schäden am Bus stellten sich als zu schwerwiegend heraus.

Die Verantwortlichen informierten Klassenleiter Dieter Höhn. Die Homepage des Hessischen Volleyball-Verbandes (HVV) nannte Wiesbaden noch am gestrigen Montag als 3:0-Sieger. Doch dabei wird es wohl nicht bleiben. Die Wehlheiderinnen schilderten den Vorfall in einem offiziellen Schreiben an den HVV und stießen auf Verständnis.

„Wenn ein Verein einen Spielausfall nicht schuldhaft verursacht wird die Partie neu angesetzt“, erklärt Höhn, der das Pech der TGW als einen „Fall von höherer Gewalt“ wertet. Allerdings versichert er sich zurück: „Wehlheiden hat mir zugesagt, ein Abschleppprotokoll als Nachweis zu schicken.“ Nun müssen sich beide Vereine auf einen neuen Termin verständigen.

Und was machte die Mannschaft nach dem Unfall, um wieder in die Spur zu finden? „Wir waren sehr froh, dass niemand etwas passiert war und es beim Blechschaden blieb. Sehr erschrocken waren wir schon“, sagt Kirsten Zech von der TGW. Um sich zu sammeln, begaben sich die Spielerinnen zunächst nach Hause. Nicht ohne zu vereinbaren, am Abend gemeinsam essen zu gehen.

Erfahrung hatten die weit gereisten Wehlheiderinnen mit einem solchen Ereignis noch nicht. „Die ganzen langen Jahre zuvor ist nie etwas in dieser Art passiert“, sagt Zech. Und wird hoffentlich auch am 11. Februar nicht mehr passieren. Dann reist die TGW zum nächsten Auswärtsspiel nach Bad Homburg.

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