Drittliga-Volleyballerinnen: Erfolgreiche Monsterjagd

TV Jahn siegt überraschend deutlich gegen Villingen

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Sie haben richtig viel Grund zum Jubeln: Die Jahner Volleyballerinnen (von links) Silke Lippik, Julia Fink, Antje Wottke, Alexandra Schwindt, Anna-Lena Starck und Marion Stein.

Kassel. Wer ein knappes Fünfsatzspiel erwartet hatte, der wurde enttäuscht: In nur 70 Minuten haben die Drittliga-Volleyballerinnen des TV Jahn Kassel den 3:0 (25:20, 25:21, 25:16)-Erfolg gegen den TV Villingen perfekt gemacht und damit drei wichtige Punkte gegen einen weiteren Konkurrenten um den Klassenerhalt eingefahren. Und das sind die Geschichten rund um einen erfolgreichen Spieltag in der Aueparkhalle:

DIE SACHE MIT ...

... den Monstern: So richtig unheimlich kam der TV Villingen nur selten daher. Nämlich immer dann, wenn sich das Team mit ihrem Schlachtruf „Monster“ anfeuerte. Hallen-DJ Uwe Schindler zog den Gästen aus dem Schwarzwald aber schon vor dem Spiel den Zahn, als er beim Einlaufen der Mannschaften den Titelsong des Films „Ghostbusters“ (Geisterjäger) spielte. Dass die Villinger in Britta Steffens und Michelle Feuerstein immerhin über die zwei Spielerinnen mit der größten individuellen Klasse verfügten, dürfte nur ein schwacher Trost gewesen sein.

DIE SACHE MIT ...

... den Sätzen: Ist schnell erzählt. War es im ersten Durchgang bis zum 13:13 noch eng, hielt der TV Jahn in der Folgezeit beim 16:13, 18:15, 20:17 und 23:20 immer einen Drei-Punkte-Vorsprung. Am Ende stand ein 25:20-Erfolg. In Satz zwei wurde es zwar trotz einer 15:8-Führung beim 17:16 noch einmal knapp, aber mit 25:21 setzten sich die Gastgeberinnen durch. Ähnlich lief es auch im letzten Durchgang. 17:10 geführt, dann stand es 17:15, und schließlich waren nach einem 25:16 drei Punkte eingetütet. „Es hat heute wirklich alles geklappt. Und dann kommt eben so ein Ergebnis heraus“, sagte TV-Jahn-Trainer Florian Margraf.

DIE SACHE MIT ...

... Antje und Alex: Gemeint sind Antje Wottke, die überragend im Außenangriff agierte, und Alex(andra) Schwindt, die gefühlte 200 Bälle aus der Annahme nach vorn baggerte. „Echt, waren das wirklich so viel? Kam mir gar nicht so vor. Wir hätten nie gedacht, dass wir so locker 3:0 gewinnen würden“, sagte Alex Schwindt. Und Antje Wottke meinte: „Wir hoffen, dass wir jetzt endgültig in der Dritten Liga angekommen sind.“

DIE SACHE MIT ...

... den Nacktfotos: Nein, die Spielerinnen des TV Jahn haben sich nicht ausgezogen. Dafür sorgt seit Samstag ein anderes Team nicht nur bei der nordhessischen Volleyballgemeinde für Gesprächsstoff. Die Bild-Zeitung veröffentlichte nämlich Fotos von den Volleystars Thüringen aus Suhl, die sich im Bodypainting-Look präsentieren. Der Kalender dazu kostet acht Euro – der Erlös ist im Etat des Bundesligisten bereits fest eingeplant.

Von Torsten Kohlhaase

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