Volleyball-Oberliga: Northeim bezwingt das Schlusslicht, unterliegt aber Wolfenbüttel

DJK erfüllt Pflichtaufgabe

Am Netz in Aktion: Die DJK-Blockspieler - wie hier Nenad Maric (links) und Tilman Barke - packten gegen Weende häufig erfolgreich zu und sorgten für einen 3:0-Derbysieg. Foto: fa

Northeim. Einen Sieg und eine Niederlage gab es für die Oberliga-Volleyballer der DJK Kolping Northeim beim Heimspieltag. Schlusslicht TuSpo Weende wurde am Samstag glatt besiegt, gegen das Spitzenteam aus Wolfenbüttel war jedoch nicht viel drin.

DJK Northeim - TuSpo Weende 3:0 (25:9, 25:23, 27:25). Mit Tilman Barke, Florian Hädicke und Jonas Kühne standen gleich drei Jugendspieler über die gesamte Dauer auf dem Feld und hatten erheblichen Anteil am guten Start. Vor allem Kühne sorgte mit vielen Angriffspunkten für den deutlichen 25:9-Satzgewinn. Doch scheinbar ruhten sich die Northeimer danach ein wenig aus und schalteten einen Gang zurück. Zwei knappe Sätze entwickelten sich, wobei die Gastgeber jeweils zum Ende hin wacher waren und den Angriffsdruck entscheidend erhöhten.

DJK Northeim- Wolfenbütteler VC 1:3 (25:22, 21:25, 13:25, 19:25). Allen war klar, dass der zweite Gegner ein anderes Kaliber werden würde. Mutig und entschlossen, den Favoriten zu ärgern, gingen die Northeimer ans Werk. Mit starken Abwehraktionen und druckvollem Angriffsspiel kauften sie dem WVC den Schneid ab. So punkteten Andreas Esch und Florian Hädicke fleißig, die Annahme mit Libero Sven Friedrichs und Jonas Kühne stand sicher. So wurde Satz eins 25:22 gewonnen.

Allerdings hielten die Gastgeber dieses Niveau nicht. In der Defensive agierte man zu zögerlich und ließ einfache Punkte liegen. Der Gast nahm diese Geschenke dankbar an und spielte nun sicherer. Die Angriffe der starken Wolfenbütteler schlugen jetzt reihenweise ein. Moral zeigten die DJKler im zweiten Durchgang nach einem 9:17-Rückstand, als sie noch auf 18:20 verkürzten. Zum Satzgewinn reichte es aber nicht mehr. Im dritten und vierten Durchgang schwanden Kräfte und Konzentration.

„Die Pflicht haben wir erfüllt, die Kür leider nicht. Allerdings waren auch gegen Wolfenbüttel Chancen da, aber uns haben Mut und Konzentration verlassen“, sagte Spielertrainer Matthias Polkähn, der mit seinem Team nun auf Tabellenplatz sechs rangiert.

DJK: Barke, Esch, Friedrichs, Fl. Hädicke, Kühne, Maric, Polkähn, Spieß, Sprenger. (fa)

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