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DJK Northeim enttäuscht bei 0:3-Niederlage in Lüneburg

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Szene aus dem Hinspiel: Die Northeimer Tim Paulick (6) und Fabian Gessat (8) wollten im Block eigentlich beherzt zufassen. Das klappte jedoch nur selten. Archivfoto: Andreas Flader
Szene aus dem Hinspiel: Die Northeimer Tim Paulick (6) und Fabian Gessat (8) wollten im Block eigentlich beherzt zufassen. Das klappte jedoch nur selten. © Andreas Flader

Einen durch und durch gebrauchten Tag erwischten die Regionalliga-Volleyballer der DJK Kolping Northeim am Samstag. Sang- und klanglos verloren sie mit 0:3 (22:25, 20:25, 21:25) bei der SVG Lüneburg II.

Lüneburg - Beide Teams stellten ihre Stammformationen um. So fehlten auf Lüneburger Seite die bundesligaerfahrenen Spieler Theo Mohwinkel und Rene Bahlburg. Aber auch DJK-Trainer Andrej Sprenger musste die verletzten oder verhinderten Finn Mroß, Sergej Tumanov und Albert Penner ersetzen und ließ zudem Fabian Gessat und Tim Paulick auf der Bank, die zuletzt zumeist spielten.

Zunächst sah es danach aus, als würde die DJK mit den Ausfällen besser zurechtkommen. Northeim spielte mit druckvollen Aufschlägen die Lüneburger an die Wand. Über 10:5 und 18:9 sah es nach einer klaren Angelegenheit für die Gäste aus. Doch dann brach das Spiel komplett ein. Es schien so, als hätte jemand den Stecker auf DJK-Seite gezogen. Weder der Spielaufbau noch die Angriffe funktionierten. Und so starteten die Lüneburger zunächst eine 9:1-Punkteserie, die sie auf 19:18 wieder heranbrachte. Beim Stande von 22:21 zogen sie mit leichten Punkten in Folge vorbei und sicherten sich den ersten Durchgang.

Der Satzverlust schien das Team von Mannschaftsführer Tobias Harms zunächst nicht zu verunsichern. Man startete mit 6:2 und gestaltete bis zum 11:11 den Satz offen. Doch in der Folge blieben die Angriffsbemühungen der Gäste harmlos. So erzielte die SVG häufig Breakpunkte und entschied auch viele lange Ballwechsel für sich. Mit 20:25 verlor die DJK den zweiten Spielabschnitt.

Der erneute Rückschlag nagte weiter an der Sicherheit und der Konstanz des Northeimer Spiels. Zwar hielt die DJK-Sechs punktemäßig das Spiel weiter offen (17:17), aber Druck auf das Lüneburger Spiel übte sie nicht aus, da das Zusammenspiel zwischen Zuspieler Viktor Tumanov und seinen Angreifern an diesem Tag überhaupt nicht stimmte. So kam, was kommen musste: In der Crunch-Time bauten die Gastgeber eine Drei-Punkte-Führung auf, die zum Matchgewinn reichte.

Diagonalangreifer Andreas Esch zeigte sich enttäuscht: „Wir haben ein ganz schwaches Spiel abgeliefert. Schade, denn die Lüneburger waren heute mit Sicherheit schlagbar. Aber bei uns hat bis auf die Anfangsphase gar nichts geklappt“, bilanzierte er.

DJK Northeim: Baum, Beuse, Esch, Friedrichs, Gessat, Harms, Holst, Paulick, Reinecke, Sprenger, Viktor Tumanov.  (Andreas Flader)

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