Volleyball-Bezirksliga: Northeim entzaubert Weende III, unterliegt aber Hildesheim II

Erst Gala, dann Niederlage

Erfolgreich im Block gegen Weende: Die Northeimerinnen Sabine Hädicke (5) und Christina Rolf (1) am Netz. Foto: fa

Northeim. Einen Teilerfolg haben die Bezirksliga-Volleyballerinnen der DJK Northeim jetzt beim Heimspieltag gefeiert. In einem packenden Spiel entzauberte man zunächst den Tabellenzweiten TuSpo Weende III mit 3:1. Im Anschluss fehlten Kraft und Konzentration. Die Folge: 0:3 gegen MTV Hildesheim II.

Trainer Andreas Bönighausen war dennoch zufrieden: „Wir haben gegen Weende unsere stärkste Saisonleistung gezeigt. Danach war allerdings der Akku leer. Das war zu wenig, um Hildesheim in Bedrängnis zu bringen. Mit den drei Punkten haben wir drei Spieltage vor Schluss den Klassenerhalt jedoch geschafft. Das ist als Aufsteiger ein riesiger Erfolg.“

DJK Northeim - TuSpo Weende III 3:1 (25:23, 25:19, 20:25, 28:26). Von Beginn an agierten die Northeimerinnen druckvoll und konzentriert. Die Ballannahme um Libera Anita Pralas war stabil, so dass Zuspielerin Christina Rolf alle Angreiferinnen in Szene setzen konnte. Beim 24:18 schien der Satz in trockenen Tüchern, doch die Weenderinnen wehrten fünf Satzbälle ab. Mit 25:23 zitterten sich die DJKlerinnen ins Ziel.

Davon beflügelt spielte man einen fast perfekten zweiten Durchgang. Sabine Hädicke und Mirja Dreyer verwerteten viele Angriffe, Justina Leissa schlug druckvoll auf. Danach stellten die Gäste ihre Eigenfehler ab und erhöhten den Aufschlagsdruck, so dass der vorher stabile Annahmeriegel der DJK ins Wanken geriet. So verlor Northeim den dritten Satz und auch im vierten schien es so, als würde sich der Favorit durchsetzen. Beim 18:24 sahen sich die Gastgeberinnen sechs Satzbällen ausgesetzt. Doch durch sichere Aufschläge von Tasja Blaschnig und eine aufmerksame Feldabwehr wurden diese allesamt abgewehrt und der Durchgang noch 28:26 gewonnen.

DJK Northeim - MTV 48 Hildesheim II 0:3 (22:25, 17:25, 20:25). Das erste Spiel hatte viel Energie gekostet. Das merkte man den DJK-Spielerinnen an. Zwar hielten sie bis kurz vor Schluss jeden Satz offen, doch die entscheidenden Punkte erzielten die Hildesheimerinnen. Keine Northeimerin konnte an die gezeigte Leistung des ersten Spiels anknüpfen.

DJK: Blaschnig, Dreyer, Elligsen, Grünwald, Hädicke, Leissa, Pralas, Rolf. (fa)

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