Volleyball-Oberliga: Northeim gewinnt gegen Braunschweig und Gifhorn

DJK feiert Doppelerfolg

Nenad Maric

Northeim. Zwei souveräne 3:0-Erfolge gab es für die Oberliga-Volleyballer der DJK Kolping Northeim am Samstag in der Corvi-Sporthalle. Weder der USC Braunschweig III noch der MTV Gifhorn konnten dem druckvollen Spiel der Northeimer standhalten.

DJK Northeim - USC Braunschweig III 3:0 (25:14, 25:19, 25:22). In nur 60 Minuten war die einseitige Partie beendet. Schnell ging die DJK-Sechs in den Sätzen in Führung und konnte diese ausbauen oder verwalten. Immer wieder waren es druckvolle Aufschläge, welche die Basis für das erfolgreiche Spiel bildeten. Besonders die variablen Bälle von Marco Köcher im ersten Durchgang brachten den Gegner völlig aus dem Konzept. Den Rest erledigte Mittelblocker Andrej Sprenger, der in dieser Phase eifrig punktete.

Ähnlich verliefen die anderen beiden Durchgänge, in denen es immer wieder spektakuläre Angriffsabschlüsse über Arne Lohrberg oder Justus Barke gab. Nur im Spielaufbau ließ man die eine oder andere Chance liegen.

DJK Northeim - MTV Gifhorn 3:0 (25:20, 26:24, 25:22). Zunächst sah es danach aus, als würden die Gastgeber auch dieses Spiel dominieren. Schnell war ein 15:6 aufgebaut. Doch die Konzentration ließ in Satz zwei nach. Die Ballannahme wurde ungenau, so dass Zuspieler Matthias Polkähn lange Wege laufen musste. Die Gäste hingegen bekamen ihre Annahmeprobleme immer mehr in den Griff und auch der MTV-Block wurde stärker, so dass die DJK zwar in Führung ging, aber der Gast sich nicht abschütteln ließ. Northeims 19:15-Führung schmolz. Und beim 23:23 war der Ausgleich da. Doch nun zeigte sich die neu gewonnene Routine der DJKler. Der eingewechselte Nenad Maric punktete per Schnellangriff und Marco Köcher servierte ein Ass zur 2:0-Satzführung.

Im dritten Abschnitt sahen die Zuschauer einen ausgeglichenen Spielverlauf mit sehenswerten Aktionen auf beiden Seiten. Dann zog Northeim die Zügel an. Der starke Maric, der nun im Block für wichtige Punkte sorgte, und einige gute Abwehrszenen sorgten zunächst für die 13:10-Führung und später für die letzten Punkte zum Matchgewinn.

„Wir können mit unserer Spielweise zufrieden sein. Zwar hatten wir auch schwächere Phasen, in denen die Konzentration nachließ, aber wir haben uns immer schnell davon erholt und konnten in den entscheidenden Phasen den Druck erhöhen. Vor allem sind wir mit unserer Aufschlagquote zufrieden. Viel Effizienz, wenig Fehlaufschläge. Das war in beiden Spielen entscheidend,“ sagte Maric.

DJK Northeim: Barke, Esch, Fricke, Köcher, Lohrberg, Maric, Polkähn, Spieß, Sprenger. (fa) Foto: fa

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