Volleyball-Oberliga: Northeim unterliegt beim PSV Hannover glatt mit 0:3

Gebrauchter Tag für DJK

Andrej Sprenger

Hannover. Zum Jahresabschluss gelang den Oberliga-Volleyballern der DJK Kolping Northeim nicht das erhoffte versöhnliche Ende. Beim PSV Hannover verlor man am Samstag mit 0:3 (17:25, 24:26, 19:25) und verpasste damit den Sprung auf Platz zwei.

Im letzten Hinrundenspiel zeigten die Northeimer zunächst keine gute Leistung. Die Hannoveraner spielten konstant und holten sich die Satzführung. Ein ähnliches Bild zunächst zu Beginn des zweiten Durchgangs. Beim 17:20 aus DJK-Sicht waren die PSVler auf der Siegerstraße. Doch es folgte die stärkste Phase der Gäste. Beim 22:21 gelang die Führung, die aber teuer bezahlt werden musste. Kapitän Andrej Sprenger verletzte sich an der Wade. So musste improvisiert werden. Fortan übernahm der erst 15-jährige Tilman Barke die Zuspielerrolle und Spielertrainer Matthias Polkähn ging auf die Mittelblockposition. Das klappte gut. Bis zum 24:22 hielt die Führung, bevor der Nienburger Schiri drei strittige Bälle gegen die DJK gab und auch dieser Satz an den PSV ging.

Mit viel Wut im Bauch gingen die Rhumestädter in den dritten Satz, der zunächst dominiert wurde (11:6). Auch beim 17:18 war noch alles drin, allerdings kämpfte man auch gegen die Entscheidungen des Unparteiischen, der kein Freund der Northeimer mehr wurde. So blieb der Kampf unbelohnt.

„Das war ein gebrauchter Tag. Aber es gab auch Lichtblicke, so zum Beispiel die Leistungen von Andreas Esch, Luca Dierks und Tilman Barke. Letztendlich fehlten uns die Alternativen auf der Bank“, bilanzierte Polkähn.

DJK: Barke, Dierks, Esch, Fricke, Köcher, Polkähn, Spieß, Sprenger. (fa) Foto: fa

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