Bergshäuser Oberliga-Volleyballerinnen behaupten sich gegen Bad Homburg

3:1 gegen den Verfolger

Bot eine überzeugende Leistung: Die junge Bergshäuser Spielerin Neria Hotho. Foto: Fischer

fuldabrück. Ein paar Takte AC/DC beim Warmspielen und das übliche Fruchtsaftgetränk vor dem Anpfiff haben wohl geholfen. Die zweitplatzierten Oberliga-Volleyballerinnen der FSV Bergshausen hielten sich den direkten Verfolger HTG Bad Homburg beim 3:1 (17:25, 25:10, 25:22, 25:21) vom Leib.

Die Mannschaft von Trainer Dietmar Gottschlich lieferte dabei über mehr als 90 Minuten eine ambitionierte Vorstellung ab, mit der der Trainer zu Recht zufrieden war. „Es war ein erwartet schweres Spiel. Nach der 2:3-Niederlage im Hinspiel war uns klar, dass wir nichts geschenkt bekommen“, sagte Gottschlich. Lediglich zu Beginn habe seine Mannschaft schlecht ins Spiel gefunden, monierte der Trainer, der sich besonders über die Leistungen seiner Libera Tina Petzold und über die Jugendspielerin Neria Hotho freute.

Wenig Grund zur Freude hatte Gottschlich dann auch nur im ersten Satz. Erste Auszeit bei 2:6, zweite Auszeit bei 2:9 – das konnte nichts werden. Und es wurde auch nichts, weil der Angriff über die Mitte nicht laufen wollte und der Block und die Annahme zu wünschen übrig ließen.

Ganz anders dann jedoch der Rest des Spiels, mit dem der Aufsteiger seinen zweiten Platz in der Oberliga festigte. Bei der FSV wurden Annahme und Zuspiel besser, und die Mittelangreiferinnen Tine Selle und Lisa Reißig punkteten.

Im dritten Satz ging es von einem 4:4 über ein 8:8 bis zum 22:22 hin und her. Zuvor waren die Gäste aus Südhessen sogar mit 17:16 in Führung gegangen, aber die Gastgeber behielten die Nerven und wurden mit dem Satzgewinn belohnt. Auch im vierten Durchgang war die Gegenwehr der Bad Homburgerinnen keinesfalls gebrochen. Die Partie blieb umkämpft und war von teilweise hochklassigen und vor allem längeren Ballwechseln geprägt. Das letzte Mal spannend war es dann allerdings bei der 20:18-Führung der Gäste – danach machte Bergshausen den Sack zu.

Entsprechend zufrieden war auch Tina Petzold. „Bis auf den ersten Satz haben wir eine perfekte Vorstellung geboten. Gerade zu Beginn haben wir oft Probleme, uns auf den Gegner einzustellen. Zum Glück ist es uns erneut gelungen, das später abzulegen.“

Von Martin Scholz

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