Volleyball-Oberliga: Northeim besiegt Hannover, unterliegt aber gegen Gifhorn

DJK hat gemischte Gefühle

Erst Sieg, dann Niederlage: Die DJK Northeim mit Johannes Spieß, hier in einem früheren Spiel, durfte am Samstag ein Mal jubeln. Archivfoto: fa/nh

Northeim. Die Volleyballer der DJK Northeim haben den Heimspieltag der Oberliga mit gemischten Gefühlen beendet. Einem 3:0 gegen GfL Hannover II folgte mit dem 1:3 gegen Gifhorn die erste Heimpleite der Saison.

Spielertrainer Matthias Polkähn war dennoch zufrieden: „Wir haben gegen Hannover die drei Punkte souverän herausgespielt. Auch das Spiel gegen Gifhorn war kein schlechtes. Allerdings hatten wir immer eine kurze Negativserie dabei, die einen Erfolg gegen abwehrstarke Gifhorner verhindert hat.“

DJK Northeim - GfL Hannover II 3:0 (25:19, 25:19, 25:18). Kurzfristig musste Nenad Maric passen. Für ihn spielten Michael Schmidt und später Markus Sauer auf der Mittelposition. Nach Startschwierigkeiten (6:10) war die DJK das spielbestimmende Team. Der Annahmeriegel um Libero Sven Friedrichs funktionierte einwandfrei. Ein ähnliches Bild gab es im zweiten Durchgang. Nach dem 18:18 gelangen den Northeimern die entscheidenden Punkte zum Satzgewinn. Mit dem 2:0 im Rücken agierten die Gastgeber sicher in allen Elementen, während sich die Fehler beim Gegner häuften. Das 3:0 war die logische Folge.

DJK Northeim - MTV Gifhorn 1:3 (25:23, 18:25, 25:27, 20:25). Mit Gifhorn stellte sich ein anderes Kaliber vor. Die Ballannahme des MTV war konstant. So konnte der Gegner immer wieder über die Mitte punkten. Das bekamen die Northeimer nicht in den Griff, aber sie fanden andere Mittel, um im Spiel zu bleiben.

Nun wurden die Außenangriffe geblockt oder verteidigt. So kam es nach einem 16:19-Rückstand noch zur Wende und die DJK hatte mit 25:23 die Nase vorn. Der Satzgewinn wirkte sich zunächst positiv auf das Northeimer Spiel aus. Bis zum 15:13 hatten die DJKler das Duell im Griff.

Dann wackelte aber erstmals die Annahme. Der MTV nutzte diese Schwäche zur eigenen 19:15-Führung aus und holte sich den Satzausgleich. Hochklassig verlief der dritte Abschnitt, Nach 21:23-Rückstand hatten die Gastgeber beim 25:24 Satzball, der aber ungenutzt blieb. Etwas glücklich behielten die Gifhorner mit 27:25 die Oberhand und holten sich die wichtige Führung. Das hemmte Northeim. Über 17:21 ging auch Durchgang vier verloren.

DJK: Barke, Esch, Friedrichs, Polkähn, Sauer, Schmidt, Johannes Spieß, Vitali Spieß, Sprenger, Tumanov. (fa)

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