Wehlheider Volleyballerinnen gewinnen 3:2, verschenken aber einen klaren Sieg

Gezittert bis zum Schluss

Volle Konzentration: Gundula Grund führte mit den Wehlheider Volleyballerinnen bereits 2:0, um am Ende beim 3:2 doch nur zwei statt drei Punkte einzufahren. Foto:  Fischer

KASSEL. Das erste Heimspiel gewonnen, drei mögliche Punkte aber verschenkt: Die Volleyballerinnen der TG Wehlheiden haben ihre Heimpremiere in der Regionalliga Südwest mit 3:2 (25:23, 25:21, 19:25, 9:25, 15:12) gegen Aufsteiger TGM Mainz-Gonsenheim für sich entscheiden können und nach dem 0:3 zum Auftakt gegen Lebach damit die ersten zwei Zähler der Saison geholt.

Dabei hatte es der Oberliga-Meister der Vorsaison sogar in der Hand, Mainz glatt mit drei Sätzen zu schlagen. Denn die Hausherrinnen begannen konzentriert und effizient. Insbesondere mit Angriffen über die Außen und kurzen Abschlüssen kamen die Gäste zu Beginn nicht zurecht. Die Belohnung war der 25:23-Satzsieg. Bis auf leichte Fehler ging das Konzept von Trainer Fredy Zech im zweiten Satz auf und die TGW entschied diesen mit 25:21 für sich.

Umso unerklärlicher wirkten die Szenen, die sich in den folgenden Sätzen abspielten. Von Beginn an liefen die Wehlheiderinnen im dritten Satz einem Rückstand hinterher, erlaubten sich acht Netzfehler, waren im Zuspiel unsauber und in den Angriffen zu unkreativ. Ganz anders die Gäste, die plötzlich aus ihrem Dornröschenschlaf erwachten und um jeden Ball kämpften. Der Wehlheider Satzverlust mit 19:25 ging in Ordnung.

Im vierten Satz wurde es noch schlimmer. Mainz führte die TGW regelrecht vor und entschied den Satz mit 25:9 für sich. „In den beiden Sätzen waren die Mädels völlig demoralisiert, wir haben uns weit unter Wert verkauft“, haderte Zech. Doch dem Trainer gelang es, die Lethargie seiner Spielerinnen vor dem entscheidenden fünften Satz zu brechen. Die schnelle 2:0-Führung gab Sicherheit und bis zum Seitenwechsel konnte die TGW den Zwei-Punkte-Vorsprung verteidigen. Dann zogen sie auf 13:8 davon und nutzten den zweiten Matchball beim 14:12 zum Sieg.

Von Tobias Kisling

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