Volleyball-Regionalliga: 0:3-Pleite in Lüneburg

Immer größere Sorgen beim ASC

Matthias

Göttingen. Die Krise des ASC Göttingen in der Volleyball-Regionalliga wird bedrohlicher. Bei der Bundesliga-Reserve der SVG Lüneburg unterlagen die Göttinger glatt mit 0:3 (19:25; 20:25; 22:25) und befinden sich deshalb weiterhin in höchster Abstiegsgefahr.

Bereits vor der Partie in Lüneburg wurden die Sorgenfalten von ASC-Coach Matthias Polkähn immer größer. Neben den bekannten Ausfällen mussten auch Karlis Berzins, Janis Daleckis (beide berufsbedingt) und Josse Clark (verletzt) passen, so dass die verbliebenen fünf fitten Spieler des Regionalliga-Kaders noch durch Johannes Hellwig und Phillip Rey aus dem Reserveteam ergänzt wurden. Damit startete der Abstiegskandidat ohne Auswechselspieler in die Partie beim Aufstiegsfavoriten.

Entsprechend schwierig gestaltete sich die Startphase für die dezimierten Südniedersachsen. Nur langsam fanden die Göttinger ins Spiel. Annahmeprobleme sorgten für einen 2:11-Rückstand, der nicht mehr aufzuholen war. Danach spielten die Gäste zwar mit, aber die Lüneburger um ihre beiden ehemaligen Erstligaspieler Dolfo und Köhler machten die 1:0-Satzführung klar.

Ein ähnliches Bild bot sich im zweiten Durchgang. Zwar konnten die Göttinger sich nun auf eine stabile Ballannahme verlassen, die von Libero Tobias Binmöller und Johannes Hellwig verlässlich nach vorne gebracht wurde, aber die Chancen in der Offensive wurden leichtfertig liegengelassen. Die Gastgeber zogen von 10:10 auf 16:10 davon und gingen mit 2:0 in Führung.

Besser im dritten Satz

Im dritten Satz folgte die stärkste Phase der Gäste, die sich noch einmal gegen die Niederlage stemmten. Doch der kämpferischen und mutigen Spielweise des ASC setzten die Gastgeber spielerische Elemente dagegen. Bis zum 20:21 blieben die Göttinger dran, mussten sich dann aber geschlagen geben. „Die Einstellung hat gestimmt, aber Lüneburg war insgesamt zu stark für uns. Erst im dritten Satz, als wir im Spielaufbau mit Annahme und Angriff relativ konstant spielten, waren wir auf Augenhöhe. Dennoch mache ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf. Die Punkte müssen wir in den verbleibenden drei Spielen holen. Dabei hoffe ich, dass wir dann endlich mal komplett antreten können und wir von weiteren Verletzungen verschont bleiben“, sagte Polkähn.

Für den ASC spielten: Binmöller, Gessat, Hecker, Hellwig, Rey, Rieskamp, Troestler. (raw) Foto: nh

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