3. Liga: Aufsteiger kassiert bei Doppelspieltag Niederlage gegen Villingen und triumphiert über Stuttgart

TV Jahn fährt erste Punkte ein

Abgeblockt: Die Netzattacke von Jahnerin Maya Englisch-Fooken (11) kann die Stuttgarterin Lara Berger entschärfen. Deren Mannschaftskameradin Selina Poric (4) muss nicht eingreifen. Am Ende hatten die Kasseler Frauen dennoch die Nase vorn. Foto: Malmus

Kassel. Der Auftakt in der 3. Liga Süd hatte es für die Volleyballerinnen des TV Jahn Kassel in sich. Der Aufsteiger startete mit einem Doppelspieltag in eigener Halle.

Am Samstag gegen den TV Villingen mussten sich die Jahnerinnen glatt mit 0:3 (19:25, 25:27, 21:25) geschlagen geben, entschieden aber die Partie am Sonntag gegen den BSP MTV Stuttgart mit 3:1 (20:25, 25:17, 25:12, 25:21) für sich.

Die Spiele

Der TV Jahn startete schlecht. Gegen Vizemeister Stuttgart gelang anfangs nur wenig. Erst eine Auszeit und einige Wechsel beim Stand von 3:13 brachten die Gastgeberinnen wieder in die Spur. Am Satzverlust änderten diese Maßnahmen nichts mehr. In den folgenden Sätzen lief das Spiel der Jahnerinnen. Sie dominierten die Ballwechsel und gewannen beide Durchgänge klar. Vor allem die Leistung von Marion Stein stach dabei heraus.

„Marion hat das Spiel für uns entschieden“, war Trainer Margraf voll des Lobes. Im vierten Satz machte es der Aufsteiger noch einmal spannend. Bis zum 20:20 waren die Gäste auf Augenhöhe. Am Ende aber ließen sich die Jahnerinnen den hochverdienten Sieg nicht mehr nehmen. 

Der Trainer

Für Trainer Florian Margraf war die Auftaktpartie ein typisches erstes Saisonspiel. „Das Team ist noch dabei, sich zu finden. Gegen Villingen hatten wir zwar gute Phasen, haben aber im Spielaufbau nicht clever genug agiert und zu viele Fehler gemacht.“ Gegen Stuttgart hatte er die Aufstellung verändert und sah sich bestätigt:. „Meine Mannschaft hat das heute taktisch klug gelöst und vieles besser gemacht als noch im ersten Spiel.“

Die Spielerinnen

Aufgeregt ging Neuzugang Kim Leimbach nach ihrer Babypause in die Partie. „Die Pause spürt man. Von daher war ich nervös, auch wenn die 3. Liga nichts Neues für mich ist.“ Selbst der Doppeleinsatz stellte für sie kein Problem dar. „Wir sind durchgängig stark besetzt und konnten dank unserer Wechselmöglichkeiten die Belastung gut steuern.“

Gleiches galt für Mannschaftskollegin Katharina Stark, letzte Saison vier Klassen tiefer für die VG Eschwege in der Bezirksoberliga am Ball. „Das ist ein extremer Unterschied. Das Spielniveau in der 3 Liga ist riesig.“ Umso glücklicher war sie, dass mit dem Sieg der Saisoneinstieg gelang. „Das war ein ordentlicher Auftakt. Ziel ist es jetzt, uns in der Liga zu etablieren.“

Von Christian Triebner

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