Volleyball-Drittligist bietet Stuttgart beim 2:3 aber lange Paroli

Jahn geht die Puste aus

Verkauften sich teuer in Stuttgart: Jana Wartenberg und der TV Jahn. Foto: Fischer

Stuttgart. Eine unglückliche 2:3 (25:19, 27:25, 23:25, 23:25, 5:15)-Niederlage mussten die Drittliga-Volleyballerinnen des TV Jahn Kassel beim Bundesstützpunkt in Stuttgart quittieren. Dank der beiden Satzgewinne zu Beginn blieb ihnen zumindest ein Punkt.

Mit Cornelia Wilke im Zuspiel fanden die Kasselerinnen ohne Schwierigkeiten ins Spiel. Schon zur Mitte des Satzes hatten sich die Jahnerinnen durch stabile Annahme und eine gute Angriffsquote abgesetzt. Die jungen Talente auf der anderen Netzseite hatten da noch ihre Probleme.

Das änderte sich bereits im zweiten Abschnitt. Zwar ging Kassel erneut in Führung, Stuttgart kämpfte sich aber zum Satzende heran, zog vorbei, nutzte aber einen Satzball nicht. So behielt Jahn in diesem Durchgang die Oberhand.

Ab dem dritten Satz bestimmte die junge dynamische Auswahl von Elena Kiesling das Geschehen. Bei den Gästen verloren Aufschlag und Annahme an Konstanz. Die Rückstände von durchschnittlich vier Punkten konnten die Nordhessinnen wiederholt verringern. Doch zum Satzgewinn reichte es auch im vierten Abschnitt nicht.

Im fünften Satz offenbarte die Annahme des TV Jahn anfangs Schwächen. So geriet Kassel mit 1:7 ins Hintertreffen. Mit Publikum-Unterstützung spielten sich die Gastgeberinnen förmlich in einen Rausch und gestatteten Kassel bis zum Spielende nur noch vier weitere Punkte.

„Wir haben vor allem zu Beginn deutlich besser gespielt als in den letzten Partien, aber uns ist am Ende die Puste ausgegangen“, erklärte Jahn-Coach Florian Margraf den am Ende engen Spielausgang. (pal)

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