Volleyballerinnen unterliegen 1:3 in Mannheim

TV Jahn lässt auch letzte Chance aus

Jana Wartenberg

Mannheim. Die Volleyballerinnen des TV Jahn Kassel ließen die letzte realistische Chance auf den Klassenerhalt in der Dritten Liga beim Kontrahenten der VSG in Mannheim liegen – am Ende stand eine 1:3 (25:22, 23:25, 12:25, 24:26)-Niederlage.

Ein Satz war die Ausbeute beim ebenfalls abstiegsgefährdeten Tabellennachbarn. Nach einem gelungenen Start begann Margrafs Team ab dem zweiten Satz zu wackeln, geriet im dritten Durchgang komplett aus der Bahn, sammelte sich im vierten Satz zum Ende hin, konnte aber die Niederlage nicht abwenden.

Es war ein enges, umkämpftes Spiel, in dem die Gastgeber in den entscheidenden Phasen die besseren Lösungen parat hatten. Trainer Florian Margraf und Co-Trainer Uwe Hoffmann setzten viel daran, das Team voranzubringen, doch gerade im zweiten Satz erwiesen sich alle taktischen Maßnahmen als fruchtlos. „Wir können uns nicht erklären, warum wir als gesamte Mannschaft in jedem Spiel solche Einbrüche erleben“, zeigte sich Mittelblockerin Jana Wartenberg ratlos wie der Rest ihrer Mannschaft.

In diesen Phasen klappt weder die Annahme noch der Angriff. Dann wiederum demonstriert das Team kurzzeitig die Fähigkeit, einen 14:19-Rückstand auszugleichen, sogar 21:20 in Führung zu gehen, bis in der entscheidenden Phase erneut die Nerven versagen. Zwei Spiele hat Margrafs Team noch Zeit, den Ursachen auf den Grund zu gehen, bevor sich seine Mannschaft aus der Dritten Liga verabschieden muss. „Ich wünsche mir, dass die Mannschaft die letzten zwei Partien zum Abschluss der Dritten Liga noch mal genießen kann“, sagte Trainer Florian Margraf. (pal) Foto:  Malmus/nh

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