Volleyball-Regionalliga: Jahn Kassel empfängt Mainz-Gonsenheim – Wehlheiden erwartet Groß-Karben

Jetzt gilt’s, die Zähne zu zeigen

Fertigmachen zum Heimspiel: Die Volleyballerinen des TV Jahn bekommen es am Sonntag in der Regionalliga mit Mainz-Gonsenheim zu tun. Foto: Schachtschneider/nh 

Kassel. Beide haben ein Heimspiel zu bestreiten. Beide haben eine lösbare Aufgabe zu bewältigen. Gemeint sind die Regionalliga-Volleyballerinnen des TV Jahn Kassel und der TG Wehlheiden, wobei die Jahnerinnen am Sonntag ab 15 Uhr in der Aueparkhalle die TGM Mainz-Gonsenheim ermpfangen. Wehlheiden trifft tags zuvor ab 19 Uhr an gleicher Stätte auf die TG Groß-Karben.

MISSION HEIMSIEG I

„Zähne zeigen“ – so lautet das Motto des TV Jahn. Es gilt, den dritten Heimerfolg der Runde zu erringen – und das möglichst wieder in weniger als fünf Sätzen: Drei Zähler sollen es sein. Doch die Voraussetzungen dafür sind nicht optimal. Einerseits ist der Aufsteiger aus Mainz gut in die Saison gestartet, belegt mit sieben Punkten aktuell den sechsten Rang und ist damit ein ernst zu nehmender Gegner. Andererseits gibt es bei den Volleyhühnern des TV Jahn, die mit 9 Punkten nur einen Platz vor den Kontrahentinnen liegen, Probleme auf der Position der Zuspieleri. Alina Lange muss verletzungsbedingt pausieren, und Anna-Lena Stark fehlte die Woche über krankheitsbedingt. Vorsorglich loteten die Kasselerinnen im Training personelle Möglichkeiten aus. „Ein zentraler Übungsinhalt wäre eigentlich der konsequente Spielaufbau in Stresssituationen, aber ohne Zuspielerinnen muss das hinten anstehen“, erklärt Trainer Florian Margraf die Schwere der Lage. Das Team hingegen steht dem gelassen gegenüber. „Notgedrungen trainieren wir schon seit vergangener Saison regelmäßig in ungewohnten Aufstellungen. Darin haben wir mittlerweile Routine“, meint Mittelblockerin Silke Lippik. Passend zum Motto „Zähne zeigen“ werden in Verbindung mit der Zahnarztpraxis Dr. Claar Preise am Spieltag verlost.

MISSION HEIMSIEG II

Wehlheidens Kontrahent Groß-Karben ist mit einem Sieg mehr als die TGW Siebter. „Von den fünf Spielen der Gäste gingen vier über fünf Sätze, dass lässt unter anderem darauf schließen, dass die Südhessinnen sehr kampfstark sind“, lautet die Einschätzung von Wehlheidens Trainer Fredy Zech vor dem Kräftemessen am Samstagabend. So wurde in den vergangenen zwei Wochen auch verstärkt die Abwehr mit und ohne Block trainiert. Doch das fürfte gegen dieses agile Team nicht reichen. „Wir müssen durch unseren harten Angriff dem Gegner weniger Möglichkeiten zum Spielaufbau geben und mehr direkte Punkte machen“, betont Diagonalspielerin Elli Seidel. Dabei setzt der Trainer auch auf ihre Schlagkraft sowie auf eine flexible Passverteilung durch Zuspielerin Elena Kah.

Aber auch starke Aufschläge sind ein probates Mittel, den Gegner nicht in den Rhythmus kommen zu lassen. Diese Chance hat die TGW trotz vorhandener Qualitäten bislang nicht ausreichend genutzt. Daran arbeitet das Team.

Ob alle Spielerinnen im TGW-Kader sind, ist noch nicht sicher, denn Spielführerin Kirsten Zech laboriert noch an ihrem Bänderriss von vor drei Wochen. Ihr Einsatz ist noch unklar. Bei einem Sieg würde sich die TGW von den Abstiegsplätzen erst einmal noch oben arbeiten und Anschluss ans Mittelfeld bekommen. (pal/fz)

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