3. Volleyball Liga West: Göttinger 1:3-Niederlage gegen VSG Ammerland

ASC jetzt kurz vor dem Abstieg

Vier Hände für einen Block: Göttingens Stefan Troester (links) und Fabian Hecker (rechts) gegen Ammerlands Aschermann. Foto: zje/gsd

Göttingen. Nach der 1:3 (23:25; 22:25; 25:21; 15:25)-Niederlage gegen die VSG Ammerland steht der ASC Göttingen kurz vor dem Abstieg aus der 3. Volleyball-Liga West.

Nachdem Abstiegskonkurrent VfL Lintorf am Samstag drei Punkte gegen den USC Münster holte, hatte sich der ASC vorgenommen, aus dem eigenen Spiel gegen den Tabellendritten aus Ammerland zumindest einen Punkt mitzunehmen. Jeder Punkt hätte den Göttingern geholfen, um die Ausgangssituation vor dem abschließenden Showdown am letzten Spieltag gegen Münster zumindest ein wenig angenehmer zu gestalten und gleichzeitig noch einmal Selbstvertrauen zu tanken.

Wie so oft in dieser Saison verschliefen die Göttinger den Start und schnell war Ammerland vier Punkte weggezogen. Erst in der zweiten Satzhälfte gelang es den Hausherren, diesen Rückstand zu egalisieren. Mit starken Aufschlägen konnte die gegnerische Annahme immer wieder unter Druck gesetzt werden und so war es für den Göttinger Block leicht, den Angreifern die Bälle vor die Füße zu blocken. So wurde aus einem 13:17-Rückstand Stück für Stück ein 23:23. Leider brach eine folgende Auszeit des Gegners den Rhythmus der Leinestädter und der erste Satz ging mit 23:25 an Ammerland.

Der zweite Satz verlief praktisch analog zum Ersten. Dem frühen Rückstand (0:5) folgte eine Aufholjagd zur Mitte des Satzes (14:14). Am Ende fehlte den Gastgebern wiederum die Cleverness, um den Satz für sich zu entscheiden, da einige Punktballchancen leichtfertig vergeben wurden.

Auch im dritten Satz gab es eine frühe Führung für die Gäste. Doch dann kam Hendrik Desinger zum Aufschlag und plötzlich lief alles wie geschmiert. Schnell erspielte er sich mit seinen Teamkollegen eine komfortable Sechs-Punkte-Führung zum 17:11. Der Ammerländer Libero suchte dafür die Schuld beim Schiedsgericht und durfte sich daraufhin über eine rote Karte freuen. Anstatt die Ammerländer jedoch völlig demoralisiert nach Hause zu schicken, ließen die Göttinger Konzentration erneut nach und den Gegner herankommen. Den Satzpunkt konnten sie sich zwar noch sichern, doch sollte sich diese Lässigkeit im folgenden Satz rächen. Es lief kaum noch etwas zusammen und so ging auch der vierte Satz an den Gegner aus dem Ammerland.

Letzte Chance gegen Münster

Nun heißt es für das Team in den kommenden zwei Wochen noch einmal alles zu geben im Training, um am 22. März gegen Münster die letzte Chance auf den Klassenerhalt zu nutzen. „Leider haben wir es versäumt, in den Endphasen der ersten beiden Durchgänge, uns eine Führung herauszuspielen. Dennoch bin ich mit der Gesamtleistung meines Teams zufrieden. Wir haben stark gekämpft, größtenteils konstant gespielt und wieder unsere Stärken gezeigt. Nur belohnt haben wir uns nicht“, resümierte der sichtlich enttäuschte ASC-Trainer Matthias Polkähn. (nh)

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