Volleyball-Regionalliga: 2:3 gegen den Letzten

ASC kassiert den nächsten Rückschlag

Zum verzweifeln: Die Akteure des ASC Göttingen müssen sich auf die Teilnahme an der Abstiegsrelegation einstellen. Foto: zje/gsd

Göttingen. Der ASC Göttingen kommt in der Volleyball-Regionalliga nicht in Schwung. Und weil das so ist, droht dem Absteiger aus der 3. Liga jetzt sogar eine verlängerte Saison. Denn nach der 2:3 (22:25; 19:25; 25:20; 25:14; 10:15)-Niederlage gegen den Oldenburger TB hängen die Südniedersachsen als Drittletzter weiter tief im Tabellenkeller fest. Auf einem Rang, der am Saisonende eine Teilnahme an der Abstiegsrelegation nach sich ziehen würde.

Dabei war im ersten Spiel des neuen Jahres ein Sieg im Heimspiel gegen das Schlusslicht eigentlich fest eingeplant. Die Göttinger wollten unbedingt anknüpfen an die gute Leistung zum Jahresabschluss 2015, als sie vier Tage vor Weihnachten mit dem 3:2 bei der VSG Ammerland II ihre Negativserie stoppten. Doch gegen den Tabellenletzten fand der Drittliga-Absteiger zunächst überhaupt nicht in die Partie. Vor allem der Vorsatz, die Fehler zu minimieren, wurde völlig verfehlt. Immer wieder verbauten sich die Gastgeber durch Mängel im Angriff, im Block und in der Abwehr die Chance, die schwachen Gäste in Bedrängnis bringen zu können. Die aber nahmen die Geschenke freudig an, lagen mit geringem Aufwand komfortabel mit 2:0 in Führung.

Im dritten Satz reagierte Göttingens Trainer Matthias Polkähn mit personellen Umstellungen. Karlis Berzins kam ins Spiel, Stefan Troestler ging über die Außenposition, dafür rotierte Fabian Gessat auf die Mittelposition. Zudem richtete sich der Coach mit deutlichen Worten an die Mannschaft. Maßnahmen, die ihre Wirkung nicht verfehlten. Endlich erweckte beim ASC der Kampfgeist. Den dritten Satz erkämpften sich die Göttinger, die im vierten Durchgang einen Traumstart zum 9:0 vorlegten. Die Oldenburger kamen zwar noch einmal auf 8:10 heran, doch der ASC konterte zum 22:12 und rettete den Vorsprung zum Satzausgleich ins Ziel.

Völliger Einbruch beim ASC

Im Tiebreak agierten die Göttinger bis zum 10:7 weiterhin druckvoll. Doch als Libero Manuel Holst mit einer Knieverletzung raus musste, kippte die Partie. Den Gastgebern gelang kein Punktgewinn mehr, während die Akteure des Schlusslichts anschließend ausgelassen den Sieg feierten. „Wir haben nach der Wettkampfpause über die Festtage zunächst überhaupt nicht ins Spiel gefunden. Ab dem dritten Durchgang haben wir bis Mitte des fünften Satzes vieles richtig gemacht. Unerklärlich ist für mich aber, dass wir nach dem 10:7 keinen einzigen Punkt mehr machen. Dieses Spiel haben wir völlig überflüssig aus der Hand geben“, lautete Polkähns Fazit. (raw)

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