Volleyball-Regionalliga: ASC kassiert gegen Hildesheim zweite Heimpleite in Folge

Keine Erfahrung, kein Mut

Zweite Heimpleite in Folge: Göttingens Neuzugang Karlis Berzins (rechts) scheitert am MTV-Block. Gegen Hildesheim kassierte der ASC die zweite Heimniederlage in Folge. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Auch im zweiten von fünf Heimspielen in Folge ging der ASC Göttingen in der Volleyball-Regionalliga leer aus. Nach dem 1:3 gegen Bremen kassierte das Team von Trainer Matthias Polkähn eine glatte 0:3 (24:26; 24:26; 24:26)-Niederlage gegen den MTV Hildesheim.

Eine Niederlage zu Null – das klingt deutlich, war es aber nicht. Denn nach einem holprigem Start mit 2:6-Rückstand fingen sich die Göttinger schnell wieder und schafften den Ausgleich zum 13:13. In der Folge war der ASC sogar das spielbestimmende Team. Der Block schaltete die Außenangreifer der Gäste aus und bescherte den Göttingern eine 23:20-Führung. In der entscheidenden Phase fehlte bei den Südniedersachsen die letzte Konsequenz. Die Hildesheimer nutzten diese kurze Schwächephase gnadenlos zum 26:24-Satzgewinn aus.

Aufholjagd im dritten Satz

Doch anders als noch bei der Heimpleite gegen Bremen spielte der ASC konzentriert weiter. Die Gastgeber leisteten sich im zweiten Spielabschnitt zwar den Luxus einiger Fehlaufgaben, führten bis kurz vor Satzende dennoch mit 20:18. Doch wie schon im ersten Durchgang ließen die Göttinger im Schlussspurt die Zielstrebigkeit vermissen – was die routinierten Gäste zur 2:0-Führung nutzten.

Im dritten Satz hatten die Gastgeber zwar lange am erneuten Rückschlag zu kämpfen, zeigten aber Moral. Von zwischenzeitlichen Rückständen (8:12, 16:21) ließen sich die Gastgeber nicht beeindrucken. Auch nicht von den vier Matchbällen der Hildesheimer. Den 20:24-Rückstand glichen sie sensationell noch aus, um dann unspektakulär zu scheitern. Ein verschlagener Aufschlag und ein leichter Fehler im Angriff machten die Heimniederlage perfekt.

„Wir sind alle sehr enttäuscht, nie und nimmer hätten wir dieses Spiel aus der Hand geben dürfen“, bilanzierte der Göttinger Trainer Polkähn hinterher. Die ersten beiden Sätze habe sein Team klar dominiert, am Ende aber den nötigen Mut vermissen lassen. Göttingens Coach führte dies auch die mangelnde Erfahrung seiner jungen Mannschaft zurück. „Die Niederlage ist sehr bitter, aber wir können eine Menge aus ihr lernen“, sagt Polkähn mit Blick auf das Heimspiel am Samstag gegen die Bundesliga-Reserve der SVG Lüneburg.

ASC Göttingen mit: Berzins, Binmöller, Clark, Daleckis, Hagen, Harms, Hecker, Holst, Rieskamp, Troestler. (raw)

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