3. Volleyball-Liga: ASC Göttingen unterliegt bei Schlusslicht Lintorf mit 0:3

Klare Pleite im Kellerduell

Nichts zu holen im Kellerduell: Der ASC Göttingen um Christoph Hendrick Desinger fiel durch das 0:3 beim VfL Lintorf auf den letzten Tabellenplatz zurück. Foto: Jelinek

Göttingen. Im Rennen um den Klassenerhalt der 3. Volleyball-Liga hat der ASC Göttingen einen schweren Rückschlag kassiert. Das Team von Trainer Matthias Polkähn unterlag beim Schlusslicht VfL Lintorf mit 0:3 (22:25; 20:25; 25:27) und ist nun punktgleich mit dem Letzten.

Im Vergleich zur Vorrundenpartie in Göttingen, die der ASC noch mit 3:0 gewonnen hatte, boten die Gastgeber eine personell runderneuerte Mannschaft auf. Weil der Göttinger Annahmeriegel um Neu-Libero Tobias Binmöller aber sicher stand, entwickelte sich im ersten Satz eine ausgeglichene Partie. Beim Zwischenstand von 17:17 waren es aber die Lintorfer, die zwei Göttinger Unachtsamkeiten nutzten und diesen Vorsprung zur 1:0-Satzführung ausbauten.

Dieser Rückstand zeigte bei den Gästen Wirkung. Mit den Sprungaufschlägen kamen die Gastgeber zu direkten Punkten, während der ASC bei eigenen Aufschlägen kaum Druck entfaltete. Die Rückkehr des lange verletzten Zuspielers Tobias Harms wirkte sich zwar belebend auf das ASC-Spiel aus, doch der VfL ließ sich die große Chance auf die 2:0-Führung nicht mehr nehmen und brachte den 18:11-Vorsprung zum 25:20 ins Ziel.

Verunsichert agierten die Göttinger auch im dritten Satz, in dem sie bereits mit 11:17 im Rückstand lagen. Doch angeführt von Fabian Gessat, Lennart Köhler und dem eingewechselten Josse Clark drehte der ASC den Rückstand in eine zwischenzeitliche 19:17-Führung – die aber nicht zum ersten Satzgewinn reichte. Zwar führten die Göttinger anschließend noch einmal mit 24:22, doch zwei unsichere Annahmen sowie ein verpatztes Zuspiel und ein verschlagener Angriff besiegelten die zweite ASC-Niederlage in Folge.

ASC-Trainer Polkähn nahm den Rückschlag mit Fassung: „Der VfL ist besser mit der Drucksituation klargekommen und hat in den entscheidenden Situationen zugeschlagen. Wir haben zwar mitgespielt, aber um hier zum Erfolg zu kommen, muss man auch mutig und konsequent bis zum Ende spielen. Wir blicken weiter nach vorne, haben noch vier Heimspiele und nur noch ein Auswärtsspiel. Da werden wir die nötigen Punkte holen.“

Team Göttingen mit: Binmöller, Clark, Desinger, Eickemeier, Fuhr, Gessat, Harms, Köhler, Troestler, Wollring. (raw)

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