Volleyball-Regionalliga Frauen: TuSpo Weende läuft den ASC-Männern den Rang ab

„Können 3. Liga stemmen“

Das 2:3 gegen Nordhorn war für Tuspo (blaue Trikots) die erste Heimniederlage seit rund zwei Jahren: Weendes Katrin Wendling (hinter dem Ball) blockt hier einen Angriff gegen Nordhorns Kiara Beernink. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Jahrelang haben die Volleyball-Männer in Göttingen den Frauen den Rang abgelaufen. Jetzt zeichnet sich eine Wachablösung ab: Die Frauen vom TuSpo Weende stehen kurz vor dem Aufstieg in die 3. Liga West, die ASC-Männer kämpfen als ehemaliger Drittligist um den Klassenerhalt in der Regionalliga.

So lief bislang die Saison

Sie war fast durchgehend positiv für die Mannschaft des Trainer-Duos Tobias Harms und Falko Heier. Von den ersten elf der insgesamt 16 Spiele gewann Weende zehn. Nur beim BTS Neustadt unterlag man 2:3. Am nächsten Samstag (20 Uhr) sind die Bremerinnen zu Gast beim letzten TuSpo-Heimspiel der Saison. Die vergangenen beiden Spiele verlor TuSpo allerdings. Dabei ging beim 2:3 gegen Nordhorn eine große Serie zu Ende: Nach 16 Siegen gab es nach rund zwei Jahren wieder eine Heimpleite (2:3), der ein 1:3 in Emlichheim folgte.

SO SEHEN ES DIE TRAINER

„Das ist das Göttingen-Phänomen“, sagt Harms, der selbst bei Regionalligist ASC schmettert. „In der Winterpause sind die Hallen zu.“ Da fehle das Training, der Rhythmus. Dazu kommt: Von den zwölf Spielerinnen sind elf Studentinnen, die für Klausuren zu pauken haben. Harms: „Die beiden Niederlagen haben uns wieder in Bedrängnis gebracht. Die Niederlage in Emlichheim war schon ein herber Dämpfer.“

so ist der AUFSTIEG drin

„Aus den letzten drei Spielen brauchen wir noch zwei klare Siege“, sagt Harms. Da einer bei Schlusslicht Bad Laer am letzten Spieltag fest gebucht ist, müssen jetzt Bremen oder auswärts Spelle-Venhaus bezwungen werden. Der Wunsch des Teams, Titel und Aufstieg im Heimfinale gegen Bremen zu feiern, klappt nicht.

So geht es weiter

Es steht wohl ein „größerer Umbruch“ an, sagt Harms. Nicht ungewöhnlich in einem von Studentinnen geprägten Team. Kathinka Rinke und Alexa Rüther gehen aus beruflichen Gründen, bei der Medizinerin Caren Bartsch und Kapitänin Lisa Schmidt ist es noch offen – wie auch bei Harms (seit drei Jahren dabei) selbst, der vor dem Referendariat steht: „Ich würde aber super-gern weiter bleiben.“

SO WIRD DIE 3. LIGA

„Wir können die 3. Liga stemmen, auch finanziell“, sagt Harms. „Sie ist aber eine Herausforderung für den Frauen-Volleyball in Göttingen. Trainings-Intensität und Athletik werden steigen, die Fahrten würden kürzer. Unsere kürzeste Fahrt war in dieser Saison nach Bremen.“ In der 3. Liga geht es zu sechs Niedersachsen-Teams und in den Westen. (haz/gsd) Foto: zje/nh

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