Sie können doch noch jubeln

Wehlheider Regionalliga-Volleyballerinnen gewinnen nach sieben Pleiten gleich zweimal in Folge

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Na bitte, es geht doch: Die Volleyballerinnen der TG Wehlheiden konnten sich am Wochenende gegen Freisen und Lebach durchsetzen.

kassel. Die Hoffnung ist zurückgekehrt: Am Wochenende konnten die Regionalliga-Volleyballerinnen der TG Wehlheiden gleich zwei wichtige Siege im Kampf gegen den Abstieg verbuchen. Gegen den SSC Freisen gab es nach zwei Stunden ein 3:2 (23:25, 25:19, 19:25, 25:14, 15:12) und auch gegen den TV Lebach war es knapp: 3:2 (25:17, 26:24, 22:25, 17:25; 15:8) stand es am Ende für die Frauen um Trainer Fredy Zech.

„Dass wir das zweite Spiel am Sonntag auch noch in fünf Sätzen gewonnen haben, kann ich der Mannschaft gar nicht hoch genug anrechnen. Die Mädels sind jetzt ausgelaugt. Aber es hat sich gelohnt“, sagte Zech nach den ersten Siegen seit vier Monaten.

Das Spiel gegen Freisen begann ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Bis die Kasseler 23:21 führten und das Schiedsgericht einen Aufstellungsfehler zu spät feststellte und in der Folge zwei Punkte abgezogen wurden. Der Vorsprung war dahin und es reichte nicht mehr zum Satzgewinn.

Den zweiten Satz konnten die Kasseler durch druckvolle Angriffe und eine gute Annahme deutlich für sich entscheiden. Im dritten Satz plätscherte das Spiel so dahin, bis die TGW offensichtlich einen Gang zurückschaltete und die Saarländer davonziehen ließ. Nichts klappte mehr. Ganz anders der vierte Satz, der mit 25:14 an Wehlheiden ging. Die TGW-Damen ließen sich nicht wieder aufhalten und gewannen verdient mit 15:12 den fünften und entscheidenden Satz.

Gegen Lebach starteten die Kasselerinnen im ersten Satz mit gefährlichen Aufschlägen und führten dadurch 10:1. Das waren die Aufschläge, die der Trainer so lange vermisst hatte. Der Satzgewinn war nie in Gefahr. Auch im zweiten Satz fanden die Saarländerinnen keine Antwort auf das starke Aufschlag- und Angriffsspiel der TGW-Damen. Das Team führte 15:10, als die Konzentration nachließ, vielleicht einen sicheren-3:0 Sieg vor Augen. Gleichzeitig wurden die Lebacher in der Abwehr stärker, und man rettete den Satz noch mit einem 26:24.

Im dritten Satz starteten die Kasseler erstmalig mit einem Rückstand. Ansonsten war der Satz geprägt von vielen Eigenfehlern. Insbesondere aus harmlosen Bälle vom Gegner wurden keine Punkte gemacht, teilweise entstanden daraus auch absolut unnötige Fehler.

Ziemlich konsterniert gingen die Wehlheiderinnen dann in den vierten Satz. Zum Schluss machten die Saarländer sieben Punkte in Folge zum Satzgewinn. Erst jetzt begannen sich die TGW-Damen zu wehren. Mit guter Arbeit in allen Spielelementen brauchten die Kasselerinnen nur eine Rotation, um den fünften Satz und damit das Spiel zu gewinnen. So konnte man sich zum zweiten Mal an diesem Wochenende in den Armen liegen und endlich mal wieder jubeln. (fz)

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