Volleyball-Drittligist TV Jahn verliert 1:3 gegen Schlusslicht und steht vor dem Abstieg

Die Luft wird langsam dünner

Ratlos: Coach Florian Margraf und (von links) Alexandra Schwindt, Jana Wartenberg, Antje Wottke und Julia Fink. Foto:  Fischer/nh

Villingen. „Wenn nicht gegen Villingen, gegen wen sollen wir dann noch gewinnen?“, äußerte sich Conny Wilke enttäuscht und ratlos über die allzu deutliche 1:3- Niederlage (25:23, 11:25, 15:25, 19:25) ihrer Mannschaft beim Tabellenletzten in der Dritten Liga. Dabei waren die Vorsätze und der Spielbeginn trotz schlechter Voraussetzungen gut.

Der erste Satz versprach ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem ab der Mitte die Nordhessinnen das bessere Händchen hatten, einen Vorsprung herausspielten und ihn bis zum Ende hielten. Doch schon der Anfang des zweiten Satzes war eine Vorschau auf das beginnende Debakel seitens der Kasseler. Bei 5:3 wechselte Villingens Martina Bradacova in den Aufschlag und servierte bis zum 14. Punkt ihrer Mannschaft. Da setzte die Lähmung der Kasselerinnen erst ein, die in diesem Durchgang nur 11 Punkte erspielten. Einzig Libera Marion Stein und Nachwuchsspielerin Lea Freudenstein ließen sich von der Situation weniger beeinflussen.

Wie sehr Margrafs Team aus dem Spielgeschehen geworfen war, demonstrierte Villingens Nikola Strack, die den dritten Durchgang im Aufschlag eröffnete und bis zum 0:11-Rückstand des TV Jahn an der Angabe blieb. Als Antje Wottke und Rebecca Hoffmann im vierten Satz mit Aufschlägen ihrer Mannschaft eine 14:11-Führung herausspielten, keimte für einen kurzen Moment Hoffnung auf. Zu mehr ließen es aber die stark spielenden und von vielen Zuschauern angepeitschten Villinger nicht kommen. Erneut servierte Zuspielerin Strack gefährlich und sicherte schließlich den umjubelten 3:1-Erfolg. (pal)

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