Volleyball: Nach der Ersten Frauenmannschaft der SG Münden spielt auch die Zweite eine Liga höher

Mission Wiederaufstieg erfüllt

Aufsteiger in die Bezirksklasse: Die SG Münden II mit (stehend v.l.) Katrin Schmelzer, Katharina Zupfer, Berit Frankfurth, Lea Ries, Ann-Sophie Franke, Paulina Franke und Judith Berger, (kniend) Franziska Lindemann, (liegend) Vanessa Breitbarth. Es fehlen Melisa Bas, Johanna Lindemann und Joke Johanna Rodekurth. Foto: Reimann/nh

Hann. Münden. Die Volleyballer der SG Münden scheinen es in dieser Saison den heimischen Handballern mal zeigen zu wollen. Während diese durchweg absteigen oder noch zittern müssen, können die Volleyballer nun endgültig auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Die 1. Frauenmannschaft stieg in die Verbandsliga auf, die Herren schafften dort den Klassenerhalt, und jetzt triumphierte auch noch die 2. Frauenmannschaft in der Aufstiegsrelegation zur Bezirksklasse.

Nach knapp 90 Minuten Spielzeit war am Samstag der Jubel in der Sporthalle des Gymnasiums groß als das Relegationsspiel für die Bezirksklasse der Frauen der Region Südniedersachsen mit 3:1 (25:21/25:22/9:25/25:18) abgepfiffen wurde. Der vorletzte der Bezirksklasse, der TuSpo Weende VI verließ relativ niedergeschlagen das Feld und die Mündenerinnen feierten ihren Sieg ausgelassen.

Große Nervosität prägte den ersten Satz. Erst die Einwechslung von Berit Frankfurth brachte Sicherheit ins Spiel. Nun konnten auch die starken Angriffe und Aufschläge von Paulina und Ann-Sophie Franke erfolgreich ihr Ziel finden. Neuzugang Katharina Zupfer erhielt auch ihre ersten Einsätze und fügte sich mit einer starken Abwehrleistung gut ein.

Auch der zweite Satz ging an Münden. Danach wurde es knifflig: Es passierte das, was keiner erwartet hatte – es funktionierte nichts mehr. Die SG Münden lief konsequent einem Rückstand hinterher der in einem einstelligen Satzverlust endete. Als Trainerin Svenja Reimann nach dem Spiel fragte, was da los gewesen sei, hatte niemand eine Antwort. Also lautete das Motto: Haken dran und weitermachen.

Nachdem sich alle versichert hatten das es der verletzten Melisa Bas (Bänderriss) gut geht (sie wollte nicht ins Krankenhaus solange die Mädels nicht fertig gespielt hatten), schien eine komplett andere Mündener Truppe aufzulaufen. Sie strotzte vor Siegeswille und stellte dies auch sofort unter Beweis. Ann-Sophie Franke brachte Ihr Team dank guter Aufschläge schnell mit 8:3 in Führung. Und wenn doch drüben mal eine Annahme gelang, blieb sie entweder im Block von Paulina Franke oder in der starken Feldabwehr des Teams hängen und endete fast immer in einem Mündener Punkt. Auch nach einer kurzen Aufholjagd der Weenderinnen zum 7:8 kam Paulina Franke an den Aufschlag und servierte eine Serie von zehn Aufschlägen in Folge. Mit weiterhin grandioser Feldabwehr sicherte man sich diesen Satz und machte die Rückkehr in die Bezirksklasse perfekt. (red/mbr)

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