Ein Punkt fehlt noch

Volleyball Verbandsliga: SG Münden auf Meisterschaftskurs

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Sehenswerte Aktion: Julia Wetzorke setzt gegen Gifhorn einen Schmetterball an.

Hann. Münden. Beste Chancen auf die Meisterschaft in der Volleyball-Verbandsliga 4 haben die Frauen der SG Münden. Nur noch ein Punkt fehlt zum großen Glück.

Besser hätte der drittletzte Spieltag für die Mündenerinnen nicht laufen können: Am Samstag zwei vielleicht vorentscheidende Heimsiege auf dem Weg zum Titelgewinn eingefahren und am Sonntag die frohe Kunde von den Patzern des härtesten Verfolgers. „Wir haben am Sonntag natürlich alle gejubelt, als wir von den Punktverlusten des TSV Giesen hörten. Damit konnte man eigentlich kaum rechnen“, sagte Mündens Trainer Thomas Dziubale.

Dessen Mannschaft hatte den Giesenerinnen erst vor 14 Tagen zum ersten Mal in dieser Saison die Tabellenführung abgejagt. Das schien Wirkung hinterlassen zu haben. Die zuvor so souveränen Giesenerinnen unterlagen in eigener Halle zunächst dem VfL Wolfsburg 1:3 und sorgten dann beim 3:2 gegen Thiede für eine erneute Überraschung, indem sie nur zwei anstatt drei Zählern verbuchten.

Damit geht Spitzenreiter SG Münden mit einem komfortablen Sechs-Punkte-Vorsprung in die letzten beiden Spieltage. Ein einziger Zähler am 24. Februar beim Vorletzten VSG Stederdorf/Wipshausen oder am 17. März bei VT Südharz würde die Meisterschaft in der Staffel 4 bringen und damit auch das Aufstiegsrecht zur Oberliga.

Am Samstag sahen die Zuschauer am Mündener Werraweg, wie ihre Mannschaft sich schwer tat. Die Fehlerquote lag deutlich höher als während des Spitzentreffens vor 14 Tagen. Besonders beim 3:1 (25:21/17:25/25:23/25:23) gegen den MTV Gifhorn war Kampfgeist gefordert. Schon im ersten Satz musste Thomas Dziubale erst eine Auszeit nehmen, ehe der Lauf der Gäste gestoppt wurde. Der zweite Durchgang ging klar verloren. Danach brachten unter anderem druckvolle Aufgaben von Julia Wetzorke die SGM auf die Siegerstraße. Allerdings blieb die Partie ein offener Schlagabtausch, den die Gastgeberinnen für sich entschieden, da sie eine ausgeglichener besetzte Mannschaft aufboten.

Schlusslicht VfL Westercelle ergatterte anschließend beim 3:1 (15:25/25:19/25:11/25:17) für Münden zunächst den ersten Satz. Die Gäste kämpften um jeden Ball. Die SGM hatte somit ihre Mühe, die Angriffsbälle „totzukriegen“. Aber letztlich setzte sich Mündens beharrlicher Druck durch. Im dritten Satz kam mit Hanna Geiger frischer Wind. Ihre Aufschläge führten zu einer 9:4-Führung. Anschließend war den Gästen ein gewisser Kräfteverschleiß anzumerken.

SG Münden: Kah, Mallien, Mörk, Schminke, Stracke, Wartenberg, Wetzorke, A. Franke, P. Franke, Geiger, Gronemann, Paetzold, Köhler.

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