Frauenvolleyball-Landesliga: Nach 0:3-Niederlage entscheidet der letzte Spieltag über Aufstieg

SG Münden muss Feier verschieben

Trainer der SG Münden: Eduard Morosow. Foto: mbr

Hann. Münden. Der erste Matchball wurde verpasst: Mit einem Sieg beim TSV Thiede hätten sich die Landesliga-Volleyballerinnen der SG Münden vorzeitig die Meisterschaft sichern können. Doch der Verfolger ergriff am vorletzten Spieltag seine Chance, und Münden fuhr mit einer 0:3 (17:25; 18:25; 17:25)-Niederlage nach Hause.

Allerdings bleibt Münden in der Tabelle ganz oben und kann am kommenden Samstag in eigener Halle gegen Giesen II und Schöningen die Saison krönen.

Von Beginn an war zu spüren, dass die Mündenerinnen in das Spitzenspiel in Thiede sehr nervös gegangen waren. Die Mannschaft hatte sich selbst unter großen Druck gesetzt und wollte schon an diesem vorletzten Spieltag alles klarmachen.

Die Folge der übergroßen Anspannung waren zahlreiche Eigenfehler, die die Gastgeberinnen schnell in Führung gehen ließen. Auch in der Mündener Feldabwehr sahen die Zuschauer große Probleme.

Thiede spielte hingegen stark auf und war gewillt, um jeden Ball zu kämpfen. Schließlich würde ihr Rückstand im Falle eines Sieges nur noch einen Punkt betragen. Zeilweise war das Spiel des Gegners zu schnell für die Mündener Damen, sodass es zu Problemen in der eigenen Feldabsprache kam. Hinzu kamen viele verschlagene Aufgaben, die es dem Gegner leicht machten, Punkte zu sammeln.

Münden nahm Spielerwechsel vor, was sich aber kaum auf das Geschehen auswirkte. Positiv war nur, dass Thiede sein zweites Spiel gegen den MTV Astfeld verlor.

Jetzt muss für Münden noch ein klarer Sieg her, um den Aufstieg zu schaffen. Beide Abschlussgegner gehören nicht zur Tabellenspitze. (red/mbr)

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