SSC Vellmar schöpft wieder Hoffnung im Abstiegskampf der Volleyball-Regionalliga

Mutiger Auftritt wird belohnt

Perfekt zugespielt: Marc Löber gewann mit dem SSC Vellmar 3:1. Foto:  Fischer

Vellmar. Mit lautstarker Unterstützung durch die Cheerleader der OSC Birds am Spielfeldrand konnte sich der abstiegsgefährdete Volleyball-Regionalligist SSC Vellmar gegen die sechstplatzierten Hünfelder mit 3:1 (31:29, 25:21, 22:25, 25:21) durchsetzen.

Der erste Durchgang war ein Kampf auf des Messers Schneide, in dem die Satzbälle die Seiten gleichmäßig wechselten, bis die Vellmarer das nötige Quäntchen Glück hatten und 31:29 gewannen. Trotz der Reibereien mit Schiedsgericht und Gegner bewahrte der SSC einen kühlen Kopf und entschied auch den zweiten Satz etwas deutlicher zu seinen Gunsten.

Insbesondere weil die Konsequenz in Annahme und Abwehr mit Punkten belohnt wurde. Doch Hünfeld legte im dritten Durchgang noch eine Schippe drauf, um gegen den Tabellenvorletzten nicht punktlos dazustehen. Gleichzeitig ließ auf Vellmarer Seite die Konzentration nach, und das Team um Trainer Roland Löber verlor nicht nur den Faden, sondern schließlich auch den Satz.

Im vierten Durchgang fand das junge Vellmarer Team zurück in die Spur. Mit einer herausragenden Aufschlagleistung spielte der SSC eine Führung heraus und brachte schließlich das Spiel nach Hause. Auch wenn sich an der Tabellenposition nichts geändert hat, war das ein wichtiger Sieg. Vierzehn Zähler verbuchen die Vellmarer, die Plätze vier bis sieben haben jeweils 18 Punkte. In den vier verbleibenden Saisonspielen hat Vellmar die Chance, vom Abstiegsplatz weiter nach oben zu klettern. Die nächste Begegnung ist wieder eine ganz wichtige, wenn der SSC am Sonntag beim Tabellenletzten Hanau antritt. (pal)

Vellmar: Oetken, Löber, Manß, Derksen, Sperling, Stahl, Trick, Drzewiecki, Wiemers, Tschöp, Wieczorek.

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