Volleyball-Landesliga: Mündenerinnen gewinnen auch Spitzenspiel klar

SGM neuer Tabellenführer

Angriffsball über die Außenposition: Julia Wetzorke (Mitte) beobachtet den Schmetterschlag von Vanessa Bolse. Fotos: Brandenstein

Hann. Münden. Die erste Saisonniederlage eine Woche zuvor schien auf die Landesliga-Volleyballerinnen der SG Münden wie ein heilsamer Schock gewirkt zu haben. Bei ihrem zweiten Heimauftritt gaben sie sich keine Blöße, schlugen unter anderem den bisherigen Tabellenführer aus Wolfenbüttel und übernahmen selbst die Führung in der Liga.

Als das 3:1 (20:25, 25:16, 25:16, 25:17) gegen den Wolfenbütteler VC II feststand, tanzten die Mündenerinnen samt Trainer Eduard Morosow erst mal Ringelreihen. Es herrschte eine ausgelassene Stimmung. Das konnte sich die SG auch leisten. Schließlich hatte sie gerade bewiesen, dass sie in diesem Jahr vermutlich um den Aufstieg mitspielen wird.

Selbst der verlorene erste Durchgang warf die Mannschaft nicht aus der Bahn. Der zweite Satz verlief zwar bis zur Wolfenbütteler Auszeit beim Stand von 13:11 für Münden ausgeglichen, doch danach setzte sich das druckvollere Spiel der Gastgeberinnen durch. Auffallend die gute Aufschlagserie durch Friederike Mörk bis zum 19:11. Der dritte Satz verlief ähnlich. Bis zum 9:7 hielten die ebenfalls rechts selbstbewusst auftretenden Gäste noch mit. Dann startete Vanessa Bolse ihre Aufschlagserie und plötzlich konnten die Zuschauer in der Sporthalle am Werraweg eine 16:8-Führung beklatschen.

Jetzt trennte die Mündenerinnen nur noch ein Satzerfolg vom Sieg. Doch es schien zunächst so, als könnte sich Wolfenbüttel in den fünften Durchgang retten. Die Gäste gingen mit 9:6 und sogar 15:11 in Front. Ein Aufschlagfehler leitete die Mündener Aufholjagd ein. Nach dem Ausgleich zum 17:17 waren es erneut Bolses Aufschläge, die eine 22:17-Führung brachten. Ein Super-Block durch Jana Wartenberg und Nicole Menkhaus zum 23:17 brachte dann die Vorentscheidung.

Die zweite Partie des Nachmittags gegen den MTV Astfeld ging mit 3:0 (25:14, 25:21, 25:21) ebenfalls an Münden. Ein Spaziergang war aber auch das Spiel gegen den Tabellenvorletzten keineswegs. Der Außenseiter ging sogar mit 14:11 in Führung und niemand ahnte, dass dieser 14. Punkte der letzte für Astfeld im ersten Satz sein würde. Letztlich hieß es also 25:14. Im zweiten und dritten Durchgang wurde es weitaus knapper. Richtig in Gefahr geriet der Mündener Erfolg aber nicht. Die Gastgeberinnen überzeugten weiter mit guten Aufschlägen und gelungener Blockarbeit. So kann es in 14 Tagen weitergehen, wenn die SGM beim Tabellensiebten MTV Schöningen antritt.

SG Münden: Fehling, Schminke, Stracke, Menkhaus, Wartenberg, Mörk, Bolse, Paetzold, Gronemann, Jäger, Wetzorke, Stenzel.

Von Manuel Brandenstein

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