Volleyball-Oberliga: Gastgeber ziehen gegen Hannover und Gifhorn jeweils mit 1:3 den Kürzeren

Northeim verliert zwei Mal knapp

Am Netz: Northeims Fabian Anderlohr im Angriff im Spiel gegen Gifhorn, vorn Zuspieler Viktor Tumanov. Foto: fa

Northeim. Ohne Erfolg blieb der Heimspieltag für die Oberliga-Volleyballer der DJK Northeim. In beiden Begegnungen unterlag man 1:3. Vor allem die Niederlage gegen Hannover schmerzte, da man leichtfertig viele Chancen hergab.

DJK Northeim - VSG Hannover 1:3 (23:25, 23:25, 25:22, 22:25). Die ersten Minuten gehörten den Gästen, die 10:6 führten. Die Northeimer Aufholjagd kam zu spät. Doch die Gastgeber waren nun im Spiel angekommen. Mit 12:6 ging man im zweiten Satz nach einer Angabenserie von Spielertrainer Matthias Polkähn in Führung, doch danach kam es zum unerklärlichen Bruch. Die VSG ging ihrerseits 16:14 in Front und verwaltete diesen Mini-Vorsprung. Doch auch von diesem Rückschlag erholte sich die DJK-Sechs und es entwickelte sich ein intensives Kampfspiel. In der Endphase von Durchgang drei avancierte Andrej Sprenger zum entscheidenden Mann, der in dieser Phase taktisch auf die Außenposition gestellt wurde. Eine Wende wäre möglich gewesen, wenn die DJK nach einer 10:7-Führung weitere sich bietende Chancen genutzt hätte. Doch immer wieder schlichen sich Fehler und Ungenauigkeiten ein. Die Hannoveraner behielten auch in der hektischen und emotionalen Schlussphase den Durchblick und siegten.

DJK Northeim - MTV Gifhorn 1:3 (28:30, 14:25, 25:19, 18:25). Im ersten Satz begegneten sich die Teams auf Augenhöhe. In der Verlängerung hatten die Gifhorner das nötige Quäntchen Glück. Der erneute Satzverlust mit nur zwei Punkten Unterschied nagte an den Northeimern, die im zweiten Satz wenig zustande brachten und diesen deutlich verloren. Und auch im dritten Abschnitt schien es so weiterzugehen, doch mit der Einwechslung von Tilman Barke, der als gelernter Zuspieler auf die Diagonalposition wechselte, kam es nach dem 3:9 zur Wende und zum Satzanschluss. Doch der bis dahin intensive Spieltag hatte Kraft und Konzentration gekostet. In der Mitte des vierten Satzes brach das Northeimer Spiel ein und die routinierten Gäste sicherten sich das 3:1.

„Das Spiel gegen Hannover müssen wir eigentlich gewinnen. Die Chancen waren in jedem verlorenen Durchgang da. Es sind meist Kleinigkeiten, die fehlen und in solchen Spielen, in denen man auf gleichwertige Gegner trifft, spielentscheidend sind“, bilanzierte Trainer Polkähn.

DJK: Anderlohr, Barke, Esch, Friedrichs, Florian Hädicke, Maric, Polkähn, Spieß, Sprenger, Tumanov. (fa)

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