3. Volleyball-Liga: Göttingen nach 0:3 gegen Tecklenburger Land weiter Vorletzter

ASC patzt im Fehlerfestival

Seltenes Erfolgserlebnis für den Vorletzten: Göttingens Michael Wollring (Dritter v. re.) findet die Lücke im Block der Tecklenburger Volleys. Am Ende feierte der Tabellenzweite beim ASC aber einen glatten 3:0-Erfolg. Foto: Jelinek

Göttingen. Für den ASC Göttingen wird die Situation in der 3. Volleyball-Liga immer bedrohlicher. Am Sonntagnachmittag unterlag das Team von Trainer Matthias Polkähn dem Tabellenzweiten Tecklenburger Land Volleys mit 0:3 (19:25; 17:25; 19:25) und kassierte bereits die vierte Niederlage in Folge. „Wir haben unser treues Publikum sehr enttäuscht“, kommentierte Polkähn die glatte Niederlage.

Schon vor der Partie gegen den Tabellenzweiten musste der Vorletzte eine weitere Hiobsbotschaft verkraften. Der gerade erst nach einer Verletzung ins Team zurückgekehrte Zuspieler Tobias Harms verletzte sich beim Aufwärmen und erweiterte das Lazarett um Mittelblocker Josse Clark und Fabian Gessat sowie des angeschlagenen Lennart Köhler.

Verunsichert gestartet

Harms hielt zwar bis zur Mitte des ersten Satzes durch, musste dann aber passen und wurde durch Till Eickemeier ersetzt, der studienbedingt zuletzt nicht regelmäßig trainieren konnte. Derart geschwächt startet der ASC zwar verunsichert, hielt gegen den Titelfavoriten zunächst aber dennoch mit. Vor allem deshalb, weil sich beide Teams in den ersten Minuten im Aufschlag und Angriff ein wahres Fehlerfestival lieferten.

Während die Gäste im ersten Satz die Göttinger Fehler zur Führung nutzten, kamen die Gastgeber auch im weiteren Spielverlauf nicht auf Touren. Im zweiten Durchgang war der ASC bis zum 8:8 auf Augenhöhe, musste dann aber abreißen lassen. Mit Raphael Friedewald und Fabian Hecker brachte Polkähn im dritten Satz einen neuen Mittelblock, die Wende gelang aber nicht mehr. Von 17:15 zogen die Gäste über 23:18 zum Sieg davon.

Sein Team habe sich beim ersten Gegenwind in sein Schicksal ergeben, beklagte Göttingens Trainer. Seine Spieler nahm Polkähn aber dennoch in Schutz. „Die Voraussetzungen waren nicht die besten, um dem Favoriten ein Bein zu stellen. Wir haben in dieser Konstellation zum allerersten Mal gespielt.“

ASC mit: Binmöller, Desinger, Eickemeier, Friedewald, Fuhr, Harms, Hecker, Köhler, Troestler und Wollring. (raw)

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