Mannschaft bleibt 2020 ungeschlagen und klettert auf Platz vier

Per Doppelsieg zum Klassenerhalt! DJK Northeim besiegt Giesen und Wolfenbüttel

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Duell am Netz: Vitali Spieß (links) im Angriff gegen den Block des Wolfenb ütteler VC. 

Northeim – Mit zwei souveränen 3:0-Heimsiegen gegen die direkten Konkurrenten TSV Giesen Grizzlys III und Wolfenbütteler VC holten sich die Oberliga-Volleyballer der DJK Northeim frühzeitig den Klassenerhalt. Damit schoben sich die Northeimer auf Rang vier vor und sind 2020 weiter ungeschlagen.

Spielertrainer Matthias Polkähn war entsprechend zufrieden. „Wir haben viel richtig gemacht. Taktisch diszipliniert, mit hohem kämpferischen Einsatz und mit viel Selbstbewusstsein. Zudem haben alle zwölf Spieler zum Gelingen beigetragen, was mich besonders freut.“

DJK Northeim - TSV Giesen Grizzlys III 3:0 (25:20, 25:21, 25:22).Im Hinspiel mussten die DJKler noch eine 0:3-Klatsche hinnehmen. Diese Rechnung wurde eindrucksvoll beglichen. Gleich zu Beginn legten die Northeimer durch starke Blockaktionen von Florian Hädicke und Albert Penner ein 9:3 vor. Danach allerdings kamen die Giesener besser ins Spiel. Sie verkürzten zwar, aber die Führung behielten die Gastgeber stets inne, da sie mit ihren Außenangreifern Stefan Baum und Fabian Gessat Punktegaranten im Team hatten. So holte sich die DJK-Sechs den ersten Satz und nach harter Gegenwehr auch den zweiten.

Das hatte Kraft und Konzentration gekostet und man sah sich zu Beginn des dritten Durchgangs einem 7:14-Rückstand gegenüber. Doch mit den Einwechslungen von Sven Friedrichs und Philipp Lehmann kam die Wende. Lehmann servierte gleich drei krachende Sprungaufschläge, Friedrichs entschärfte einige Angriffsbälle, sodass nun alle wichtigen Punkte auf der DJK-Seite blieben.

DJK Northeim - Wolfenbütteler VC 3:0 (25:19, 28:26, 25:16).Für das zweite Duell rückte mit Vitali Spieß ein frischer Spieler in die Startaufstellung. Erneut waren es sehenswerte Blockaktionen, die für eine schnelle Führung sorgten. Zudem verteilte Viktor Tumanov geschickt die Bälle. Seine Mitspieler dankten es ihm. Der Lohn war ein souveräner erster Satz. Doch im Folgedurchgang wurde sehr unkonzentriert aufgeschlagen und der WVC kam ins Spiel. So liefen die Northeimer bis zum 20:22 einem Rückstand hinterher, doch in der Endphase blieben die DJKler nervenstark. Nach Abwehr eines Satzballes nutzte man seinerseits den dritten Satzball zum 28:26. Damit war die Gegenwehr bei den Gästen gebrochen und die DJK spielte traumwandlerisch sicher. Die Sprungaufschlag-Asse von Stefan Baum vom 18:11 zum 22:11 sorgten für die Vorentscheidung. 

DJK: Baum, Friedrichs, Gessat, Hädicke, Harms, Holst, Lehmann, Penner, Polkähn, Spieß, Sprenger, Tumanov.    fa

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