Landesligist besiegt Goslar und Lengede

Perfekter Start für Volleyballer der TG Münden

Der Lage angepasst: Die Volleyballer klatschten sich nicht mit den Händen, sondern per Fußkick ab. 
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Der Lage angepasst: Die Volleyballer klatschten sich nicht mit den Händen, sondern per Fußkick ab. 2

Erfolgreich startete Volleyball-Landesligist TG Münden in die neue Saison. Im Rahmen der beiden Heimspiele wurden auch erstmals in Münden Zuschauer bei einer Hallensportart zugelassen.

Hann. Münden – Erster Gegner der TG war der 1. Volleyballclub Goslar, der mit 3:0 (25:23; 25:15; 25:18) bezwungen wurde. Goslar reiste ebenfalls mit einem kompletten Kader an und bestach durch seine körperliche Größe. Innerhalb der ersten Ballwechsel wurde deutlich, dass die Mündener Jungs noch sehr unsicher agierten und nicht direkt an ihre Form beim Verbandspokal anschließen konnten. Immer wieder führten Eigenfehler und Kommunikationsprobleme dazu, dass der Gegner punkten konnte. „Die Streuung der Annahme war über weite Strecken des Spiels so groß, dass es unserem Zuspieler nur schwer gelang, alle Angreifer in Szene zu setzen“, analysierte Trainerin Steffi Stracke.

Über die Sätze gesehen kamen die Mündener aber immer besser ins Spiel und trauten sich auch mehr zu. Die anfängliche Nervosität wich immer mehr einer selbstsicheren Spielweise. Zwar zeigte die Annahme noch Schwächen, jedoch waren die Angreifer nun flexibler und boten sich nun auch aus dem Hinterfeld an. Nach knapp einer Stunde war der erste Sieg der Saison unter Dach und Fach.

Im zweiten Spiel gegen den SV Lengede agierte die TG von Anfang an konzentrierter und und gewann mit 3:0 (25:13; 25:17; 25:17). Zwar führten auch hier wieder Eigenfehler dazu, dass der Gegner punkten konnte, jedoch sah man das Spiel zu keiner Zeit in Gefahr. Durch eine stabilere Annahme war es den Mündenern sogar möglich, Kombinationen im Angriff auszuprobieren. Weiterhin zeigten Jansen auf der Zuspielposition und Kluge jetzt auf der Diagonalposition eine gute Zusammenarbeit. Außenspieler Voll fand zu seiner Form und brachte ebenfalls viele Punkte auf das Mündener Konto. Wartenberg zeigte vor allem in der Feldabwehr viel Verantwortung und brachte gleichzeitig durch seine jahrelange Erfahrung eine gewisse Sicherheit auf das Feld. Weiterhin konnte der erst 17-jährige James Rottschäfer an diesem Tag sein Debüt vor heimischer Kulisse geben. Er kam für Drube und zeigte auf der Mittelposition, was er in den Trainingseinheiten gelernt hatte. „Es ist schön zu sehen, dass auch die jungen Spieler immer mehr in ihre Rollen hineinwachsen und wir so die Möglichkeit haben, flexibler zu agieren“, freute sich Steffi Stracke.TG Münden: Schulze-Brüninghoff, Zange, Kluge, Elkenhans, Wartenberg, Deuchert, Rottschäfer, Rezvani, Jansen, Kühn, Drube, Voll.  

50 Zuschauer durften rein

Als erste Vereinsmannschaft Mündens, die in Zeiten von Corona ein Punktspiel in einer Sporthalle mit Zuschauern ausrichtete, hatten die Volleyballer der TG für ihren Heimspieltag am Werraweg ein Hygienekonzept ausgearbeitet. Neben der obligatorischen Abstandsregel von 1,50 Meter, der Eintragung in einer Liste und der Pflicht, im unteren Teil der Halle eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, wurden die Besucher im Eingangsbereich aufgefordert, ihre Hände zu desinfizieren. Damit die maximale Zuschauerzahl von 50 nicht überschritten wurde, stand ein Korb mit ebenso vielen Marken bereit, von denen jeder Besucher eine mit in die Halle nehmen und beim Verlassen der Halle wieder zurücklegen sollte. Wäre der Korb leer gewesen, hätte die Halle nicht mehr betreten werden dürfen. Damit sich Spieler und Zuschauer nicht begegnen, hatte die TG die Wege vom Eingang zur Tribüne und von dort über eine andere Strecke zum Ausgang beschildert. Im Innenbereich der Halle unmittelbar am Spielfeld waren keine Zuschauer erlaubt. „Ich denke, wir haben das ganz gut hinbekommen“, freute sich Mannschaftssprecher Eduard Wartenberg, der auch den Zuschauern für ihre Disziplin ein Lob aussprach.

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