Volleyball: Regionalliga-Schlusslicht Wehlheiden hat vier Endspiele zu bestreiten

Rein ins straffe Restprogramm

Konzentriert: TGW-Trainer Fredy Zech und Lea Theis. Foto:  Fischer/nh

Kassel. Für die Regionalliga-Volleyballerinnen der TG Wehlheiden beginnt mit dem Auswärtsspiel in Groß-Karben (Samstag, 20 Uhr) nun ein straffes Restprogramm. Von den vier ausstehenden Spielen geht es gegen drei Gegner aus der oberen Tabellenhälfte, und dann ist von der Tabellenkonstellation eigentlich jedes Spiel ein Endspiel um den Klassenerhalt.

Zuerst einmal heißt es, die vergangene, deutliche Niederlage gegen Stadecken zu vergessen, aber trotzdem die Lehren aus diesem Spiel zu ziehen. Das Hinspiel gegen Groß-Karben ist den Kasseler Damen noch gut in Erinnerung, bot es doch Höhen und Tiefen. Der erste Satz wurde mit 15:25 verloren, der zweite 25:7 gewonnen. Die folgenden Sätze waren ein enger Schlagabtausch mit dem glücklicheren Ende für den Gegner.

„Entscheidend wird sein, ob wir unserer Köpfe frei bekommen und befreit, aber druckvoll aufspielen können“, sagt Trainer Fredy Zech. Leider begleiten die TGW für diese machbare Aufgabe extreme Personalsorgen. Ob Zuspielerin Elena Kah bis dahin wieder fit ist, ist noch unklar. Hier wird dann Sina Zech wieder ihre Chance bekommen. Trainer Fredy Zech, Gundula Grund und Kirsten Zech sind aus beruflichen Gründen nicht dabei.

„Unser Kader ist zwar groß, aber solch einen Aderlass muss das Team erst einmal stemmen“, erklärt Diagonalspielerin Elli Seidel. Dass die Mannschaft das verkraften kann, hat es in der Vergangenheit schon bewiesen. Dazu gehört auf jeden Fall ein ausgeprägter Teamgeist. Und die TGW-Frauen müssen endlich einmal im Angriff und Aufschlag aggressiv zur Sache gehen und zeigen, dass sie das Spiel eindeutig, klar und ihren Fähigkeiten entsprechend gewinnen wollen. „Wir brauchen für unsere Motivation und unseren Sieg schnelle und klare Punkte“, appelliert Mittelblockerin Sarah Ackermann an die gesamte Mannschaft, um am Ende erfolgreich das Feld zu verlassen. (fz)

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