Rotenburgs Volleyballer trotz guter Ansätze zweimal unterlegen - TGR-Damen siegen

Der Ball sitzt: Max Janßen (Mitte) verwandelt diesen Angriff für die TG Rotenburg, Hannes Schneider (links) schaut zu. Trotzdem gab es für die TGR gegen Gießen und Neuenhaßlau keinen Satzgewinn. Foto: Walger

Rotenburg. Mit leeren Händen standen die Landesliga-Volleyballer der TG Rotenburg nach ihrem Heimspieltag da.

Nach dem 0:3 (18:25, 18:25, 18:25) gegen den USC Gießen gab es ein 0:3 (17:25, 13:25, 15:25) gegen die TG Neuenhaßlau.

Trotz der ernüchernden Ergebnisse blickt die TG-Rotenburg positiv auf den Spieltag. Die Gegner waren die führenden Mannschaften der Liga. Lange Ballwechsel, spektakuläre Punkte und eine durchweg gute Annahme und Abwehr, vor allem im zweiten Spiel, zeigten, dass die TGR dennoch in diese Liga gehört.

Schwierigkeiten hatten die Rotenburger vor allem im Angriff. Ein ums andere Mal scheiterten sie am starken Block der Gegner. Dazu kam eine recht hohe Quote von Eigenfehlern der Rotenburer.

Zwischen den beiden Spielen fand Spielertrainer Sebastian Langolf die passenden Worte: „Wir wollen Volleyball spielen und Spaß dabei haben! Wir wollen als Mannschaft - als Einheit - auf dem Feld stehen! Wenn das nicht gelingt, werden wir auf dieser Ebene kein Spiel gewinnen!“ Daran müssen die Rotenburger arbeiten, um die Klasse zu halten.

TGR: Alexander Diebel, Sebastian Langolf, Matthias Ickler, Max Janßen, Till Janßen, Alexej Ilin, Gerald Fehr, Hannes Schneider, Klaus Hartwig.

Mit einem 3:0 (25:19, 25:18, 25:11)-Erfolg kehrten die Bezirksoberliga-Volleyballerinnen der TG Rotenburg aus Balhorn zurück. Die TGR trat mit nur sieben Spielerinnen an, da drei Akteurinnen erkrankt oder beruflich verhindert waren. Der erste Satz startete etwas wackelig, die Mannschaft musste sich an die niedrige Hallendecke gewöhnen und ins Spiel finden. Dies gelang allerdings schnell. Durch druckvolle Angaben und sehr gute Blockarbeit ging die TGR mit sieben Punkten in Führung und ließ sich diese auch nicht wieder abnehmen.

Auch im zweiten Satz überzeugten die Damen mit aggressiven Aufschlägen und standhaftem Block, sodass es für den gegnerischen Angriff kaum möglich war, Punkte zu machen. So wurde auch der zweite Satz deutlich gewonnen.

Konzentration halten

Nun war es wichtig, Konzentration und Spannung zu halten, um den dritten Satz zu gewinnen. Durch mehrere Aufschlagsserien ging die TGR in Führung und baute diese durch harte Angriffe weiter aus. Insgesamt wurde das Spiel durch die guten Angaben, den aggressiven Block und die kämpferische Leistung deutlich von den Rotenburgerinnen dominiert. (red)

TGR: Gaby Blackert, Kim Gerlach, Sandra Holzapfel, Nathalie Növermann, Melanie Savci, Anne Wulkau, Sabrina Klimbach

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