Volleyball 3. Liga West: 1:3-Niederlage des ASC 46 Göttingen gegen GfL Hannover

Rückschlag im Abstiegskampf

Kein Durchkommen: Göttingens Michael Wollring (am Ball) versucht, mit einem Schmetterball den Hannoveraner Block zu überwinden, was ihm in dieser Szene nicht gelingt. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen.Göttingen. Im Kampf um den Klassenerhalt in der dritten Volleyball-Liga hat der ASC 46 Göttingen einen herben Rückschlag erlitten. Gegen die zuvor nur zwei Punkte bessere Mannschaft der GfL Hannover verlor das Team von Trainer Matthias Polkähn recht deutlich mit 1:3 (21:25, 19:25, 25:20, 19:25) und verharrt damit weiterhin auf dem vorletzten Tabellenplatz.

„Wir haben nie so richtig ins Spiel gefunden und sind Rückständen meist hinterhergelaufen“, kritisierte Polkähn, dass bei seiner Mannschaft auch viel zu früh die Köpfe runtergingen. Und für den Trainer war es gegen die Hannoveraner eine reine Kopfsache.

Hoffnung nach drittem Satz

Schon zu Anfang des ersten Satzes lagen die Gastgeber mit 0:4, später 4:8 hinten. Zwar konnten die Göttinger vor 180 Zuschauern zwischenzeitlich mit 18:17 in Führung gehen, doch nur kurze Zeit später hatten die Gäste beim 24:21 Satzball, den sie auch nutzen konnten. Auch im zweiten Satz lag der ASC schnell mit 2:5 hinten, so dass Polkähn eine Auszeit nahm, zumal sein Team erhebliche Probleme wie schon im ersten Durchgang bei der Ballannahme hatte. Immer wieder wurden die diagonal geschlagenen Schmetterbälle von Hendrik Desinger oder auch Michael Wollring vom GfL-Block erfolgreich abgewehrt.

Hingegen verstanden es die ASCer nicht, Hannovers Hauptangreifer Fridtjof Häckermann in den Griff zu bekommen. Dessen Schmetterbälle von der linken Angriffsseite der Hannoveraner fanden immer wieder ihr Ziel.

Hoffnung nach drittem Satz

„Im dritten Satz waren wir dann endlich etwas mutiger“, meinte Polkähn. Über 11:10 und 18:15 gewannen die Göttinger den dritten Satz mit 25:20 und ließen so noch einmal die Hoffnung aufkeimen, dieses so wichtige Spiel um den Klassenerhalt noch drehen zu können. Und es sah anfangs bei einer 4:0-Führung im vierten Durchgang gut aus „Ich hatte aber das Gefühl, dass bei uns heute die Handbremse drin war“, so Polkähn, der mit ansehen musste, wie sein Team nach dem 12:12 mit 15:19 in Rückstand geriet, diesen nicht mehr wettmachen konnte und mit 19:25 verlor. (gsd)

ASC Göttingen: Binmöller, Clark, Friedewald, Desinger, Eickemeier, Gessat, Holst, Köhler, Troestler, Wollring. (gsd)

Von Walter Gleitze

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