Regionalliga-Volleyballerinnen des TV Jahn ringen Freisen in fünf Sätzen nieder

Sieg im Herzschlagfinale

Maike Wendling

Freisen. Die Regionalliga-Volleyballerinnen des TV Jahn haben beim SSC Freisen in einem Herzschlagfinale 3:2 (25:15, 21:25, 13:25, 25:20, 15:13) gewonnen und durchlebten erneut ein Wechselbad der Gefühle. Mit minimiertem Kader und zwei angeschlagenen Spielerinnen traten die Nordhessinnen die Reise ins Saarland zum weitesten Auswärtsspiel der Saison an.

Nach dem Aufwärmen entschied sich Trainer Florian Margraf auf der Liberoposition für Maike Wendling, wodurch Stamm-Libero Lilly Ruge in den Angriff wechselte. „Maike ist unsere beste Annahmespielerin, und Lilly kann alle Positionen spielen“, sagte Margraf. Zuerst zeigte sich die Entscheidung auf der Liberoposition als goldrichtig. Wendling kam gut ins Spiel und verlieh der Kasseler Defensive Sicherheit. Mit guten Aufschlägen und dynamischen Angriffen ging das Team schnell in Führung.

Im zweiten Satz erlangte Freisen die spielerische Oberhand und konnte den TV Jahn nach Belieben dominieren. Nach 13:25 im dritten Satz herrschte zunächst Ratlosigkeit bei den Jahnerinnen. Das Team erhöhte aber erfolgreich das Aufschlagrisiko und fand dadurch zurück ins Spiel. Auch die Einwechslung von Ruge stärkte den Spielaufbau. Voll motiviert erzwangen die Kasselerinnen den Tie-Break und schafften durch Aufschlagpunkte von Anna-Lena Stark bei 14:10 den ersten Matchball. Doch dann begann das große Zittern und Freisen schaffte den Anschluss bei 13:14. Der letzte viel umjubelte Punkt gelang jedoch dem TV Jahn. (pal)

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