Die besten Beachvolleyballer Deutschlands ermitteln am Wochenende in Grone ihre Meister

Sogar WM-Starter sind dabei

Faszination Beachvolleyball: Im Groner Freibad in Göttingen sind am Wochenende einige der besten Spieler und Spielerinnen Deutschlands zu sehen. Foto: dpa

Göttingen. Es ist der Höhepunkt der diesjährigen Beach-Saison: Am Wochenende treffen sich die besten Beachvolleyballer der mehr als 300 Turniere umfassenden Beach-Tour des Niedersächsischen Volleyball-Verbandes zum großen Finale im Groner Freibad. Der Eintritt ins Naturerlebnisbad ist an beiden Tagen kostenlos.

Ausgeschrieben ist das Harzer-Grauhof-Beachvolleyball-Finale für die besten 16 Herren- sowie zwölf bestplatzierten Damenteams der Beachtour, an der mehrere tausend Sportler aus Deutschland und dem benachbarten Ausland teilnehmen. 20 Jahre nach dem ersten Ranglistenturnier im Groner Freibad gastiert die NVV-Tour erstmals mit dem Finalturnier in Göttingen. Dotiert ist die Veranstaltung mit insgesamt 5000 Euro für die teilnehmenden Teams.

Göttinger Aktive sind dabei

Kein Wunder also, dass echte Hochkaräter aus dem deutschen Beachvolleyball den Weg nach Göttingen suchen. So wird der ehemalige WM-Teilnehmer Philipp-Arne Bergmann, der 2012 schon einmal den NVV-Titel gewann, an der Seite von Yannik Harms in Grone starten. Bergmann/Harms belegen aktuell den achten Rang der deutschen Rangliste. Yannik Harms wurde zudem von Bundestrainer Jörg Ahmann vor einer Woche in den Kader für die U 22-Europameisterschaft im Beachvolleyball berufen.

Die Konkurrenz für die beiden Hamelner ist allerdings stark. Mit den Teams Hanke/Reimann (Kiel) und Hinrichsen/Müller (Strand/Eckernförde) sind weitere Duos gemeldet, die ebenfalls regelmäßig auf der Deutschen Beach-Tour zu finden sind. Mit Thor Wenning und Michael Wollring haben sich auch zwei Göttinger Beacher für das Finale qualifiziert.

Besser sieht es aus regionaler Sicht bei den Damen aus. Lisa Schmidt und Katrin Wendling von TuSpo Weende starten als Dritte der Setzliste in das Turnier. Allerdings ist auch hier die Konkurrenz extrem stark. Die topgesetzten Franziska Bentrup und Alina Hellmich vom SV Bad Laer haben mit über 18 000 Ranglistenpunkten nahezu doppelt so viele wie Schmidt/Wendling. Auch das Duo Stefanie Hüttermann/Anna Hoya ist regelmäßig auf der deutschen Tour dabei.

Für die Zuschauer haben das Orga-Team um Klaus Plaisir, Jan Feldhusen und des ASC 46 eine ganze Reihe von Attraktionen parat. Plaisir: „Die wichtigste Attraktion ist sicherlich, dass alle Besucher bei vorhergesagten Temperaturen um 25 Grad freien Eintritt ins Freibad erhalten. Und wir bieten nicht nur tollen Spitzensport, sondern auch im Catering überaus faire Preise.“ Außerdem gebe es zahlreiche Promotion-Aktionen und attraktive Gewinnspiele für die Zuschauer.

Gespielt wird am Samstag von 9 bis 20 Uhr sowie am Sonntag ab 9 Uhr. Die Finalspiele sind für Sonntag ab 14 Uhr angesetzt. (nh)

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