Zum Start geht’s nach Hannover

Volleyball-Oberliga: Junge Northeimer haben Klassenerhalt als Ziel

Der Trainer mit den Neuzugängen: Matthias Polkähn (rechts) mit (von links) Florian Hädicke, Sascha Dahms, Jonas Kühne, Albert Penner und Michael von Grote. Es fehlt Manuel Holst. 

Northeim. Mit dem Spiel am Sonntag bei der VSG Hannover starten die Volleyballer der DJK Kolping Northeim in ihre achte Oberliga-Saison.

Sie gehören damit - neben dem MTV Gifhorn - zu den etablierten Teams in Deutschlands fünfthöchster Spielklasse. Dennoch ist die Zielsetzung erneut der frühzeitige Klassenerhalt, der in der vergangenen Saison erst am letzten Spieltag erreicht wurde. Stark verjüngt gehen die DJKler in die Runde. Von den sechs Neuzugängen kommen vier aus der eigenen Jugend. Florian Hädicke und Jonas Kühne (beide 18) haben bereits Oberligaluft geschnuppert, Albert Penner und Michael von Grote (beide 17) trainieren voll mit, starten aber erstmal in der DJK-Reserve. Geplant sind jedoch auch Einsätze in der 1. Mannschaft.

Zwei erfahrene Akteure kommen aus Göttingen. Sascha Dahms (24, vom TuSpo Weende) und Manuel Holst (26, vom ASC Göttingen) tragen nun das DJK-Trikot. Während Dahms auf der Außen-Annahme regelmäßig spielen wird, wird Holst, der nach höherklassigen drei Jahren beim ASC zu seinem Stammverein zurückkehrt, nur im Notfall als Libero zum Einsatz kommen. Dieser allerdings tritt bereits am Sonntag ein, wenn Stammlibero Sven Friedrichs fehlt. Der Rest des Kaders besteht aus altbekannten Gesichtern. Die Routiniers Sprenger, Spieß und Spielertrainer Matthias Polkähn sind die Senioren im Team, Tumanov, Köcher und Esch befinden sich im besten Volleyball-Alter und sind mittlerweile wichtige Stützen.

Beim Saisonstart am Sonntag ab 10 Uhr sind die Northeimer gleich richtig gefordert, treten sie doch bei einem der Favoriten an. „Am ersten Spieltag weiß noch niemand, wo er steht. Das kann für uns eine Chance sein, die VSG zu überraschen“, sagt Polkähn. „Wir müssen stabil im Side-Out stehen. Da waren wir in den Vorbereitungsspielen nicht konstant genug.“

Interessant in der Oberliga: Es gibt mit TV Baden II, SG MTV/STV Salzgitter, GfL Hannover II, USC Braunschweig III und der SG Lachendorf/Eschede gleich fünf Aufsteiger aus der Verbandsliga, Absteiger aus der Regionalliga kamen jedoch nicht. (fa)

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