Volleyball 3. Liga West: Unnötige 1:3-Niederlage gegen SSF Fortuna Bonn

ASC 46 steckt weiter im Keller

Gelungener Schmetterschlag: Göttingens Fabian Hecker ist hochgesprungen und schlägt den Ball in die Bonner Hälfte. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Der ASC 46 Göttingen schwebt nach einer bitteren 1:3-Niederlage gegen den Tabellenvierten SSF Fortuna Bonn weiterhin in höchster Abstiegsgefahr in der 3. Volleyball-Liga West. Nur aufgrund des besseren Satzverhältnisses gegenüber dem punktgleichen Schlusslicht VfL Lintorf verweilt das Team von Trainer Matthias Polkähn noch auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Überaus ärgerlich war der Verlust des ersten Satzes und zudem möglicherweise schon vorentscheidend für die spätere Niederlage. Die Gastgeber führten schon 17:15 und erlaubten sich dann aber im Laufe dieses Durchgangs sieben Aufschlagfehler, die Bonn zur 19:17-Führung nutzte und diese Differenz von zwei Punkten bis zum Satzgewinn von 25:23 hielt.

Die Aufschlagmisere setzte sich indes auch im zweiten Satz fort. Entweder landeten die Sprungaufschläge im Netz oder im Aus. Bonn musste von sich aus gar nicht sehr viel tun, bekam die Punkte von den ASCern sozusagen auf dem Silbertablett serviert und gewann ebenfalls den zweiten Satz mit 25:18.

Im dritten Durchgang funktionierten nun endlich die Aufschläge, und eine Serie durch Josse Clark führte zur schnellen 7:0-Führung, die bis zum 15:4 entscheidend ausgebaut wurde und dieser Satz deutlich mit 25:15 an die Göttinger ging. Der vierte Satz blieb lange Zeit sehr umkämpft. Bonn hatte auf drei Positionen gewechselt und so für neue Impulse gesorgt. Zwar führten die Gäste zwischenzeitlich mit 18:15, doch die Königsblauen kamen noch einmal auf 19:20 heran, erlaubten sich jedoch erneut eine Fehlannahme, die die Bonner zu nutzten verstanden und mit 25:21 und dem 3:1 das Spiel endgültig für sich entschieden.

„Den ersten Satz hätten wir nie verlieren dürfen. Wir haben in fast allen Elementen alles richtig gemacht, doch durch unsere Fehlaufschläge haben wir es versäumt, eine höhere Führung auszubauen“, trauerte Polkähn dem verlorenen ersten Satz nach. (wg/gsd)

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