Volleyball-Oberliga: Northeim besiegt PSV Hannover im Verfolgerduell mit 3:2

Teilerfolg für DJK-Männer

Vitali Spieß

Northeim. Zum Jahresauftakt gelang den Oberliga-Volleyballern der DJK Kolping Northeim beim Heim-Doppelspieltag zumindest ein Sieg. Gegen den direkten Verfolger vom PSV Hannover gewann man in einem Kampfspiel nach 0:2-Rückstand noch mit 3:2. Im zweiten Duell reichten Kraft und Konzentration dann nicht mehr aus, um dem Tabellenzweiten GfL Hannover II Paroli zu bieten.

DJK Northeim - PSV Hannover 3:2 (21:25, 22:25, 25:23, 25:22, 15:12). In einer über zweistündigen Volleyballschlacht erlebten die Zuschauer und die Akteure eine Berg- und Talfahrt. Nur schwer fanden die Northeimer ins Spiel. Der erste Satz war nach dem 4:13 schnell verloren. Im zweiten Durchgang wurde ein besseres Abschneiden durch eine kurze Schwächeperiode verhindert. Aus einem 18:14-Vorsprung wurde ein 18:19-Rückstand. Als die DJK im dritten Abschnitt 20:23 zurücklag, sah es nach einem schnellen Spielende aus. Doch die Northeimer kämpften nun verbissen. Mit dem 25:23 gelang der Satzanschluss zum 1:2.

Dieser Erfolg schien eine Handbremse zu lösen, dennoch blieben auch die Hannoveraner im Spiel. So kam es im vierten Satz zu einem offenen Schlagabtausch. Bis zum 19:19 blieb alles offen, dann holten sich die Gastgeber aber die entscheidenden Punkte zum Satzausgleich. Der Tie-Break wurde gänzlich zur Achterbahnfahrt: zunächst ein guter Start der DJKler zum 8:3, danach konterte der PSV zum 8:9. Doch der DJK-Siegeswille war schier unbändig. Andreas Esch und Vitali Spieß drehten nun auf und sorgten für die entscheidenden Punkte. Die 11:9-Führung gab man nicht mehr ab.

DJK Northeim - GfL Hannover 0:3 (17:25, 14:25, 21:25). Von Anfang an beherrschten die Hannoveraner das Spiel, während bei der DJK die Konzentration und die Kräfte schwanden. Erschwerend hinzu kam, dass Nenad Maric verletzungsbedingt nicht mehr eingesetzt werden konnte und Marco Köcher die Liberoposition übernahm, so dass die Alternativen für den Angriff fehlten. In den ersten beiden Durchgängen war der Tabellenzweite deutlich überlegen und kam zu leichten Punkten. Das änderte sich ein wenig im dritten Satz, doch die kurze Schwächeperiode zum 9:14-Rückstand konnte von der DJK nicht mehr ausgebügelt werden.

„Im Defensivverhalten waren wir meilenweit von unserer vorweihnachtlichen Form entfernt. In zwei Trainingseinheiten im neuen Jahr konnten wir hier nicht zur nötigen Stabilität und Sicherheit zurückfinden. Im ersten Spiel konnten wir das noch kaschieren, gegen den GfL wurden uns hier aber deutlich unsere Defizite aufgezeigt,“ sagte Trainer Matthias Polkähn.

DJK: J. Barke, T. Barke, Dierks, Esch, Fricke, Köcher, Lohrberg, Maric, Polkähn, Spieß, Sprenger. (fa) Foto: fa

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