Volleyball-Oberliga: Löber-Team behält die Oberhand im Spiel gegen Wehlheiden

Topmotivierte Vellmarer siegen

Vellmarer Block: Der SSC-Doppelblock mit Justus Stahl und Erik Niederlücke (links) wehrt den Angriff von Wehlheidens Timo Breithaupt ab, während Patte Weigel (rechts) zu Hilfe kommt. Foto: Malmus

Vellmar. Eigentlich war die Erwartungshaltung ganz niedrig. „Natürlich wollten wir im Derby besonders gut spielen, aber wegen unserer zahlreichen Verletzungen und Umstellungen hatten wir uns nicht besonders viel ausgerechnet“, sagte Trainer Roland Löber gestern am Telefon. Etwas erstaunt war der Trainer des SSC Vellmar II dann aber doch: Im Lokalderby der Oberligisten holte der SSC Vellmar II gegen die TG Wehlheiden überraschend einen deutlichen 3:0-Sieg (25:19, 25:16, 26:24).

Der SSC war dabei topmotiviert. „Im ersten Satz wurde klar, dass Wehlheiden heute schlagbar war“, sagte Vellmars Mittelblocker Matheus Drzewiecki. Und Löber ergänzte: „Alle sind besonders heiß in einem Derby.“

Wehlheiden bot Vellmars Außenangreifern Stefan Derksen und Erik Niederlücke viel Raum, sodass sie häufig direkte Punkte erzielten. Während die Vellmarer vor dem zahlreichen Publikum aufdrehten, fand die TGW einfach nicht zu ihrem Spielrhythmus.

Nur im dritten Satz wurde es noch mal richtig eng. Mit der Einwechslung von Spielertrainer Dierk Fooken auf der Liberoposition stabilisierte sich das Spiel der TG Wehlheiden. „Vor dem Derby war bei uns keiner besonders aufgeregt, aber jetzt müssen wir uns vor dem Rückspiel erst einmal die Wunden lecken, zumal wir zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf das Spiel hatten.“

So entschieden die Aufsteiger aus Vellmar den dritten Satz mit 26:24 für sich. Mit den drei gewonnenen Punkten arbeitete sich der SSC auf den sechsten Rang und liegt nur noch zwei Plätze hinter der TGW.

Deren Trainer Fooken zollte dem Gegner seinen Respekt: „Der SSC hat mit Risiko gespielt und wurde verdient belohnt.“ (pal/sol) Fotos: nh/Zgoll

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