Volleyball-Regionalliga Frauen

Tuspo gegen ASC: Auf dieses Göttinger Derby freuen sich jetzt schon alle

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Saisonstart in der Regionalliga: Tuspo Weende um Trainer Manuel Holst (Mitte) trifft am Samstag auf den Aufsteiger SV Union Lohne.

Göttingen – Schmettern, pritschen, baggern – jetzt geht es bei den heimischen Volleyball-Teams wieder los. Am Wochenende starten die Frauen von Tuspo Weende und vom ASC 46 Göttingen in die neue Saison – und zwar nach dem Aufstieg des ASC gemeinsam in der Regionalliga Nordwest. Mit den beiden Derbys (16. November und 22. Februar 2020) wird die 4. Liga noch interessanter.

Tuspo Weende war in der vergangenen Saison Fünfter, will – so der von einem Kreuzbandriss langsam genesene Trainer Manuel Holst – möglichst besser abschneiden. An seiner Seite hat er jetzt Stefan Baum als Co-Trainer, der beim TV Baden in der 2. Liga spielte, nächste Saison aber für den Oberligisten DJK Northeim ans Netz geht.

Im Team gab es auch einen großen Umbruch. Sechs Spielerinnen (Julia Schramm, Alexandra Sharipov, Johanna Wittneben, Charlotte Nolte, Tanja und Daniela Hülsebusch) sind weg, neu – oder wieder da – sind Nicole Riechel (Herzberg) und Greta Barke. Aus der Jugend rücken Magda Lockemann und Tinka Erdmann nach. Zum festen Kader zählen elf Akteurinnen.

Mit der Vorbereitung war Weendes Trainer Holst nicht ganz zufrieden. „Sie war zerstückelt, die Trainingsbeteiligung gering wegen immer wieder abwesender Studentinnen. Das erschwert die Lage.“ Besser als erwartet endete zuletzt aber ein Test-Turnier.

Und wie wird die Saison? „Es kann viel drin sein“, sagt Holst. „Der Start ist für uns wichtig.“ Auftakt ist Samstag (20 Uhr, Sporthalle Weende) gegen Aufsteiger SV Union Lohne, dann geht es zu Favorit Lintorf. Und das Derby gegen den ASC? „Wollen wir natürlich gewinnen“, bekräftigt Holst. „Das wird ein Erlebnis. Wir freuen uns alle darauf.“

Aufsteiger ASC 46 will sich „an das neue Niveau heranarbeiten“, sagt Trainer Johannes Hellwig (33). Der Chemiker spielte zuletzt noch selbst für die Königsblauen, deren Frauen-Team als Oberliga-Zweiter aufstieg, weil der SV Nienhagen (bei Celle) erneut verzichtete. Für die neue Serie hat Hellwig eine gute Mischung: Jung und alt, erfahren und talentiert. Libera Jana Großmann ist sechs Jahre da, Christine Pieper vier. Neu sind Domenique Diegel und Nicole Drewes. Mathe-Studentin Frida Randén sorgt ein bisschen für Internationalität bei den ASCerinnen: Sie kommt aus Schweden, ist eine Säule der Mannschaft.

Interessant: Vier Spielerinnen (Lina Ernst, Mara Sophie Hedicke, Nina Schmitt und Sarah Witte) spielten früher bei Tuspo Weende II – die Göttinger Volleyball-Familie ist eben klein. Ist die Regionalliga jetzt ein Abenteuer? „Ja, schon“, sagt Coach Hellwig. „Wir wollen diese Erfahrung gern mitnehmen.“ Und die Derbys sind natürlich auch für ihn und sein Team Highlights. Über allem steht klar der Klassenerhalt. Mit dem schweren Auswärtsspiel und der weiten Reise zum SC Spelle-Venhaus beginnt für die ASCerinnen am Samstag die neue Spielzeit, ehe der Oldenburger TB zum ersten Heimspiel (21. September, Halle Grätzelstraße) kommt.  gsd

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