Volleyball-Regionalliga Frauen

Tuspo Weende und ASC Göttingen doppelt abgeschmettert

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Schmetterball: Die ASCerin Domenique Diegel (rechts) ist hochgestiegen und schmettert den Ball ins gegnerische Feld. 

Für die Regionalliga-Volleyballerinnen des ASC Göttingen setzte es am vergangenen Sonnabend eine ernüchternde 0:3-Niederlage gegen den SV Union Lohne. Auch Nachbar Tuspo Weende verlor seine Partie beim neuen Spitzenreiter VC Osnabrück mit 1:3.

ASC Göttingen - SV Union Lohne 0:3 (21:25, 13:25, 15:25).„Heute hatten wir Probleme mit der Aufschlag-Annahme und konnten dadurch unsere Stärke im Angriff nicht unter Beweis stellen“, resümierte Angriffsspielerin Frida Randén am Ende der Partie. Trotz eines hohen Maßes an Motivation standen sich die Göttingerinnen in ihrem zweiten Heimspiel der Saison häufig selbst im Weg und vergaben mit Unstimmigkeiten und ärgerlichen Fehlern wertvolle Chancen.

„Wir konnten immer wieder gute Akzente setzen, doch am Ende standen diese zu sehr im Schatten der nicht so guten Aktionen“, so Randén weiter. Die Kontrahentinnen aus Lohne warteten zudem mit starkem Kampfgeist auf, der aufseiten des ASC 46 in letzter Konsequenz dann doch fehlte. „Die Schwächen, an denen wir weiter arbeiten müssen, sind heute sehr deutlich geworden. Dennoch stecken wir den Kopf jetzt natürlich nicht in den Sand. Im Gegenteil. Wir werden im Training weiter fokussiert arbeiten und uns unser Selbstvertrauen zurückholen“, ist sich das Trainergespann Hellwig/Rieskamp einig.

VC Osnabrück - Tuspo Weende 3:1 (25:23, 23:25, 26:24, 25:19). Die Weenderinnen gingen einmal mehr ersatzgeschwächt in die Partie, die sie aber größtenteils auf Augenhöhe gestalteten. Beide Trainer waren sich dennoch einig, dass das Niveau eines Spitzenspiels nicht erreicht wurde. Vielmehr plätscherte nach Ansicht von Tuspo-Trainer Manuel Holst diese Partie so dahin. „Ausschlaggebend für unsere Niederlage waren unsere extrem schlechten Aufschläge. Insgesamt 21 landeten im Netz oder im Aus. Demgegenüber standen aber nur vier Asse“, meinte Tuspo-Trainer Manuel Holst.

Der Verlust des ersten Satzes war völlig unnötig, da die Gäste lange Zeit führten, hinten heraus aber Nerven zeigten. Im zweiten Satz gingen die Weenderinnen deutlich in Führung, hatten aber glück, diesen Abschnitt am Ende noch zu gewinnen.

Der dritte Durchgang gestaltete sich ausgeglichen mit dem glücklichen Ende für die Gastgeberinnen, die mit dem Gewinn des vierten Satzes dann den 3:1-Sieg festmachten.  wg/gsd

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