Spiel gegen BSV Ostbevern

Dritte Pleite in Folge: Für Tuspo Weende wird die Lage immer kritischer

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Da hilft alles Strecken nicht: Weendes Britta Gemmeke (rechts) ist gegen den Schmetterschlag von Ostbeverns Vera Horstmann machtlos. 

Göttingen. Für die Volleyballerinnen von Tuspo Weende wird die Lage in der 3. Liga West immer brenzliger und bedrohlicher. 

Gegen den Tabellenzweiten BSV Ostbevern verlor die Mannschaft von Trainer Manuel Holst glatt mit 0:3 (19:25, 22:25, 21:25) und bleibt damit auf einem Abstiegsplatz.

„Wir haben ein tolles Spiel gemacht, echt gut“, fasste der Tuspo-Coach die Partie zusammen, die nach nicht einmal 90 Minuten beendet war. „Leider hat uns der letzte Funken gefehlt. Die langen Ballwechsel gingen meistens an den BSV.“ Ein Satzgewinn sei für sein Team durchaus verdient gewesen.

Im ersten Satz konnten die Weenderinnen, bei denen kurzfristig noch Jennifer Bönighausen fehlte, sogar mit 15:10 in Führung gehen. Auch beim 18:17 lag Tuspo noch vorn, doch beim 19:22 hatte Ostbevern (bei Münster) die Partie gedreht. „Ärgerlich, aber der Gegner war ruhiger“, meinte Holst.

Auch im zweiten Satz hielten die Weenderinnen mit, führten nach einem 6:6 mit 8:6, lagen aber dann 11:13 hinten. Nach dem 18:18 war Tuspo erneut 20:18 in Führung, doch dann hatte der BSV wieder das bessere Ende für sich. Holst: „Uns fehlte da der letzte Kick.“

Im dritten Satz behaupteten die Westfälinnen fast durchweg eine Zwei-Punkte-Führung, am Ende stand ein 21:25 vor weniger Zuschauern und weniger Trommlern in der Weender Sporthalle. „Wir stehen jetzt nicht gut da“, so die Bilanz von Trainer Holst. „Wir machen ein gutes Spiel und nehmen nichts mit. So eine Leistung hätten wir in manchem anderen Spiel benötigt.“ Am nächsten Wochenende muss Tuspo bei Spitzenreiter SF Aligse antreten. Holst: „Da wird’s natürlich nicht einfacher. Mit dem Klassenerhalt wird das ’ne schwierige Geschichte. Wir können nur kämpfen und dann sehen, was letztlich dabei herauskommt.“ (haz/gsd-nh)

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