Volleyball-Regionalliga: 3:2 beim Tabellenvierten

ASC überrascht mit Sieg in Bremen

Revanche geglückt: Nach der 1:3-Pleite in der Vorrunde setzte sich der ASC Göttingen um Karlis Berzins Karlis (re.) gegen die Bremer Michael Wollring (li.) und Björn Hagestedt mit 3:2 durch. Foto: zje/gsd

Göttingen. Na bitte! Nach zahlreichen Rückschlägen in den vergangenen Monaten hat der ASC Göttingen in der Volleyball-Regionalliga endlich wieder positiv überrascht. Bei 1860 Bremen sicherten sich die akut abstiegsgefährdeten Südniedersachsen durch den 3:2-(25:22; 16:25; 23:25; 26:24; 16:14)-Erfolg einen ganz wichtigen Sieg, der den Drittliga-Absteiger aber in der Tabelle vorerst nicht weiterhelfen wird. Denn weil auch der Vorletzte Oldenburg (3:1 über Hildesheim) und der Viertletzte Ammerland II (3:0 über Braunschweig) jeweils punkteten, bleibt der ASC auf dem drittletzten Rang.

Die Göttinger wollten gegen die Bremer, die das Hinspiel mit 3:1 gewonnen hatten, unbedingt die Revanche schaffen. Derart beflügelt erwischten die Gäste einen guten Start und führten schnell mit 16:8. Vor allem deshalb, weil die Mittelblocker Fabian Hecker und Robert Hagen mit vielen starken Aktionen die Bremer Angreifer entnervten. Doch von der mutigen Spielweise im Aufschlag- und Angriffsspiel war in der Folge nicht mehr viel zu sehen. Zwar konnten die Gäste den ersten Satzgewinn noch perfekt machen, doch schon im zweiten Durchgang lief bei den Göttingern nicht mehr viel zusammen.

Und auch im dritten Abschnitt lagen die Gäste schnell mit 1:8 im Rückstand. Allerdings zeigte das Team um Libero Tobias Binmöller nun Moral und startete eine Aufholjagd, auch wenn der Satz nicht mehr zu gewinnen war. Durch die knappe Niederlage im dritten Durchgang schöpften die Göttinger aber noch einmal Hoffnung. ASC-Zuspieler Marcel Rieskamp fand besser in die Partie und bediente die Angreifer um Außenspieler Fabian Gessat immer wieder sehenswert. Mit Erfolg, denn durch den hauchdünnen 26:24-Satzausgleich retteten sich die Göttinger in den Tiebreak, den sie anschließend ebenfalls zunächst bestimmten. Der ASC lag bis zum 9:7 jeweils in Führung, bevor die Bremer zur 12:9-Führung konterten.

Doch anders als noch beim 2:3 gegen Schlusslicht Oldenburg schafften die Göttinger tatsächlich noch einmal die Wende – sehr zur Freude von Trainer Matthias Polkähn. „Wir haben über weite Strecken konstant gespielt. Entscheidend war, dass wir nach Rückständen mutig weitergespielt haben und die passenden Antworten hatten. Das war ein Sieg des Willens.“

ASC mit: Berzins, Binmöller, Daleckis, Gessat, Hagen, Harms, Hecker, Rieskamp, Troestler. (raw)

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