Ein unvergessliches Jahr für Sarah Schneider

Beachvolleyballspielerin holte Gold, Silber und Bronze

Haben gut lachen: Sarah Schneider (links) und ihre WM-Partnerin Lisa Arnholdt. Archivfoto: br/nh

Frankenberg. Ein Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Frankenberg, eine Bronzemedaille bei den Olympischen Jugendspielen in China, Silber bei der WM (U 19) in Portugal und einmal mehr Gold bei der DM (U 19) in Kiel: Klar, dass Beachvolleyballspielerin Sarah Schneider sagt: „Das war mein bislang bestes und einfach ein unvergessliches Jahr.“

Hinzu kommt eine neue Erkenntnis: Seit geraumer Zeit achtet die 18-Jährige nämlich noch mehr auf die Signale ihres Körpers. Denn weil sie sich kaum schonte, Woche für Woche auf Turnieren am Ball war, hätte sie beinahe beim Höhepunkt passen müssen. Beide Knie sind schon längere Zeit entzündet. Schneider ignorierte das. „Ausgerechnet zwei Tage vor der WM hatte ich dann die bislang schlimmsten Knieschmerzen“, blickt sie zurück. Dennoch biss sie sich durch und gewann zusammen mit Lisa Arnholdt Silber.

Auf dem Weg dorthin hatte das Duo Megan und Nicole McNamara bezwungen. Bei Olympia revanchierten sich die kanadischen Zwillinge, so dass sich Schneider/Arnholdt mit Bronze begnügen mussten. Auch, weil Schneider erkältet nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte war. „Jetzt mache ich mehr Krafttraining, Physiotherapie und lasse mich regelmäßig von Ärzten kontrollieren“, erklärt die 18-Jährige. Auch die Hallensaison findet ohne sie statt. Mehr Zeit, am Abitur in Hamburg, wo sie am Olympiastützpunkt trainiert, zu arbeiten, und für die Eltern in Frankenberg, die deren Wege alternativ auf Facebook und unter www.sarahbeach.de verfolgen können. (sbs)

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