Volleyball-Oberliga: Wehlheider Männer verlieren – Hofverberg gelingt Premiere als Trainerin

Vellmar bleibt zu Hause eine Macht

Erfolgreich am Feldrand: Evis Hofverberg vertrat Fredy Zech. Foto:  Fischer/nh

Vellmar/Darmstadt. Die Oberliga-Volleyballer des SSC Vellmar II feierten beim 3:1 (25:16, 26:24, 22:25, 26:24) gegen Langen den nächsten Heimspielerfolg, während die TG Wehlheiden beim DSW Darmstadt mit 0:3 (16:25, 21:25, 18:25) scheiterte.

Die Pechsträhne der Kasseler hielt also an. Nach Thorge Grünig fehlte diesmal Mittelblocker Michael Müller. Er hatte sich im Abschlusstraining an der Hand verletzt und konnte nicht eingesetzt werden. Als einziger Reservist wurde Alexander Wicke aktiviert. „Wir können unsere Leistung nur abrufen, wenn alle an Bord sind“, sagte Zuspieler Timo Breithaupt nach der Partie. Gegen die starken Darmstädter hatten es die Kasseler insgesamt sehr schwer.

Beim Heimspiel des SSC Vellmar II lief es besser. Die SSG Langen kam schwer ins Spiel, sodass die Vellmarer den ersten Satz diktieren konnten und ihn deutlich für sich entschieden. Im zweiten Durchgang spielte Langen besser. „Obwohl der Satz nur knapp an uns ging, hatten wir bis zum Schluss das Gefühl, die Gegner unter Kontrolle zu haben“, sagte Mittelblocker Matheus Drzewiecki über die Partie.

Ab dann wurde es hitziger. Langen agierte effektiver, arbeitete sich Stück für Stück vor und drehte Satz drei. Im letzten Durchgang geriet der SSC 13:18 in Rückstand. Doch Löbers Team schlug zurück und gewann am Ende 26:24.

In der Oberliga der Frauen gewann die TG Wehlheiden mit 3:1 (27:25, 24:26, 25:15, 25:14) bei Eintracht Frankfurt II und verteidigte damit die Tabellenführung. Ganz ohne Hindernisse ging es aber nicht: 35 Minuten vor Spielbeginn setzte der Busfahrer die Mannschaft an der Halle ab.

Eintracht Frankfurt fand besser ins Spiel und führte lange im ersten Satz, bevor die TGW noch 27:25 gewann. Frankfurt führte auch im zweiten Satz, als sich Wehlheidens Libera Julia Wagner verletzte und das Spiel abbrechen musste. Frankfurt glich aus. Evis Hofverberg, die Fredy Zech vertrat, stellte bei ihrer Trainerpremiere dann aber mit Erfolg um. Die folgenden beiden Sätze gingen an die TGW. (pal)

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