SSC-Volleyballer rutschen nach 1:3-Niederlage in Hünfeld auf Rang neun ab

Vellmar hält Druck nicht stand

Der Block steht zu selten: Die Vellmarer Matheus Drzewieckie (links) und Stefan Derksen stemmen sich in einem früheren Spiel einem Angriff von Eintracht Frankfurt entgegen. Archivfoto: Fischer

Hünfeld. Für den SSC Vellmar kam es im letzten Spiel des Jahres beim Tabellennachbarn Hünfelder SV anders als erhofft. 1:3 (28:26, 14:21, 21:25, 14:25) unterlagen die Vellmarer in einem sogenannten Sechs-Punkte-Spiel.

„Man kann die Niederlage nicht an einzelnen Schwachpunkten festmachen. Es lag eher am psychischen Druck, mit dem ein Teil der Mannschaft nicht zurechtkam“, sagte Vellmars Henri Oetken nach der Partie. Zu bitter, denn der SSC hätte sich auf Abstand bringen, sogar auf Rang sechs vorrücken können. Stattdessen steht die Mannschaft von Trainer Roland Löber nun hinter Hünfeld auf Platz neun der Tabelle.

Löber hatte es mit seinem Team nicht leicht. Den ersten Satz entschieden die Vellmarer mir nur einem Satzball noch knapp für sich. Doch bereits ab Mitte des ersten Durchgangs zeichnete sich eine Entwicklung ab, auf deren Verlauf die Mannschaft keinen Einfluss nehmen konnte. Nach dem Satzsieg musste Trainer Löber den durch einen Infekt geschwächten Mittelblocker und Leistungsträger Justus Stahl vom Feld nehmen. Christian Löber und Dominik Sperling fielen ohnehin aus. Spielerisch wurde die Annahme immer instabiler, was mit dem Druck, unter dem der SSC steht, zusammenhängen dürfte. Erneut musste Mika Wiemers aus der zweiten Mannschaft aushelfen. Mitspieler Henri Oetken lobte zwar den Nachwuchsmann, doch konnte dieser dem Team nicht zu den wichtigen Punkten verhelfen.

„Wir lassen jetzt keineswegs den Kopf hängen“, blieb Roland Löber gefasst und ergänzte: „Wir haben in der Hinrunde acht gute Punkte geholt und wollen in der Rückrunde mit neuer Energie durchstarten.“ Diese beginnt am 10. Januar in eigener Halle, dann hoffentlich mit allen Leistungsträgern an Bord. (pal)

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