Volleyball-Regionalligist zeigt starke Leistung bei 2:3-Niederlage gegen Rodheim

Vellmar unterliegt knapp

Marc Löber

Kassel. Das junge Team um Trainer Roland Löber hat beim Heimspiel am Sonntag gegen Tabellenführer SG Rodheim fast die Sensation geschafft und musste sich dem Gegner nur ganz knapp mit 2:3 nach Sätzen geschlagen geben. 27:25 18:25 11:25 25:21 8:15 stand es am Ende, was zumindest einen Punkt bedeutete.

„Alle waren heiß und alle wollten einfach ein gutes Spiel abliefern“, so Kapitän Marc Löber nach der Partie. Vellmar startete im ersten Satz rasant und mit hohem Tempo was den Gegner wie gewollt direkt zur Aufgabe zwang. Gute Aufschläge waren der Schlüssel, der die gegnerische Annahme unter Druck setzte und zu einer eigenen guten Feldverteidigung führte. Davon ausgehend fanden die Vellmarer häufig einen gelungenen Abschluss im eigenen Angriff. Alex Trick, Stefan Derksen und Marius Tschöp stabilisierten die eigene Annahme, aus der auch die Mittelangreifer im Schnellangriff häufig zu Punkten kamen.

„Meiner Meinung nach ist das Ergebnis einfach ein Resultat unserer guten Trainingsleistung der letzten Woche“, so Trainer Roland Löber nach dem Spiel. Kapitän Marc Löber ergänzte: „Man merkt, wie wir immer mehr zusammenwachse.“

Trotzdem lief natürlich noch nicht alles hundertprozentig perfekt. Ab Satz zwei spielte der Gegner deutlich gefasster und mit klareren Aktionen, auch der Aufschlag war besser, was auf eigener Seite zu mehr Fehlern führte.

Rodheim fand nach und nach besser ins Spiel und die Südhessen zeigten, warum sie als Absteiger der dritten Liga wieder an der Tabellenspitze stehen. Alles lief nun beim Gegner, und auch der Block stand vor allem im dritten Satz immer besser.

Umso stärker ist die Leistung der jungen Vellmarer Mannschaft zu bewerten, die sich im vierten Satz wieder zurückkämpfte und diesen 25:21 für sich entschied.

„Im fünften Satz verließen uns langsam die Kräfte, und Rodheim war aufgrund seiner erfahreneren Leute einfach abgezockter“, so Kapitän Marc Löber. (red) Foto: nh

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