Volleyball-Regionalligist kassiert überraschend deutliche 0:3-Niederlage gegen Mitaufsteiger Guldental

SSC Vellmar auf verlorenem Posten

Hoch zum Block: Die Vellmarer Stefan Derksen (Mitte) und Justus Stahl (rechts) im Duell mit Dennis Friedrich. Foto:  Fischer

Vellmar. „Damit haben wir nicht gerechnet“, gestand Vellmars Zuspieler Marc Löber nach der 0:3-Pleite (16:25, 16:25, 17:25) in der Volleyball-Regionalliga gegen VSC Spike Guldental. Der gastierende Aufsteiger hat sich sehr konstant über den gesamten Spielverlauf präsentiert, während es auf Seiten des SSC durchaus Schwierigkeiten gab.

Das eigene Spiel sollte auf einer stabilen Annahme fußen, doch die hinkte gewaltig. Guldental setzte den Mitaufsteiger mächtig unter Druck. Der Mannschaft von Vertretungs-Coach Gerhard Löber gelang es nicht, den Anschluss zu finden, und so liefen die sechs Feldspieler zwei Sätze lang den Punkten hinterher. Am Ende vergaben die Nordhessen die ersten beiden Sätze jeweils deutlich mit 16:25.

Erst im dritten Durchgang entwickelte sich kurzfristig ein Spiel, bei dem die Vellmarer Jungs mithielten. Zumindest bis zum 14:14. Doch dann offenbarte sich erneut das Dilemma, was die Spieler bereits in den ersten beiden Durchläufen neben der schwachen Annahme die Punkte gekostet hatte. Die Abstimmung zwischen Block und Feldabwehr passte einfach nicht. Und so mussten sich die Gastgeber erneut mit 17:25 einem souverän spielenden Guldentaler Team verdient geschlagen geben.

Mit dem Sieg in Vellmar übernahm der überraschend gut aufgestellte Aufsteiger aus Rheinland-Pfalz aus der Nähe von Bad Kreuznach die Tabellenführung, während der SSC Vellmar weiterhin Tabellenneunter bleibt. „An unserer Moral kratzt das nicht. Wir wissen, dass wir uns noch steigern müssen“, sagt Zuspieler Marc Löber, „aber wir haben jetzt zwei Wochen Pause und dann geht’s wieder rund!“

In dieser Zeit wird an Annahme sowie Abstimmung zwischen Block und Feldabwehr gearbeitet, sodass am 7. November in Biedenkopf wieder mehr gewonnene Sätze für die Vellmarer herausspringen sollen. (pal)

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